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Studie: Steigende Teilnehmerzahlen beim Homebanking

Mit dem Homebanking steigt die Zahl an Bankverbindungen

Die Entwicklung zum Homebanking verläuft rasant. 1998 nutzten erst 4,8 Prozent der Bevölkerung im Alter zwischen 14 und 64 Jahren Homebanking, 1999 war die Zahl auf 6,1 Prozent gestiegen. Die Allensbacher Computer- und Telekommunikationsanalyse (ACTA), die jährlich auf der Basis von mehr als 10.000 Interviews durchgeführt wird, weist für 2001 18,2 Prozent Homebanker unter den Bankkunden aus.

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Umgerechnet in eine absolute Zahl heißt das, dass inzwischen mehr als 8 Millionen Menschen in Deutschland diese Möglichkeiten nutzen. Die Jahr für Jahr größer werdende Zuwachsrate beim Online-Verkehr der Kunden mit den Banken soll dafür sorgen, dass sich die Kommunikation und die Serviceleistungen der Banken in Zukunft radikal verändern werden. Denn die Entwicklung zum Homebanking wird sich in nächster Zeit fortsetzen. Dafür spricht die große Zahl an Menschen, die im Moment noch nicht Homebanking praktizieren, aber sehr daran interessiert sind, einen Teil ihrer Bankangelegenheiten und -geschäfte in Zukunft online zu erledigen. 11 Prozent (5,4 Millionen) bekunden dieses Interesse.

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Bislang sind Frauen in der Gruppe der Homebanker noch in der Minderheit. Allgemein unter den Bankkunden liegt der Frauenanteil exakt bei 50 Prozent, unter den Homebankern ist jedoch nur gut jeder Dritte eine Frau (38 Prozent). Der Frauenanteil beim Homebanking wird sich jedoch - wie generell beim Umgang mit dem Internet - schon bald angleichen. Denn bei denen, die noch nicht Homebanking praktizieren, aber durchaus daran interessiert sind, sind Männer und Frauen mit jeweils 50 Prozent gleichermaßen vertreten.

Zurzeit wird Homebanking vor allem von denen genutzt, die über überdurchschnittliche finanzielle Möglichkeiten verfügen. Während von den Bankkunden insgesamt nur 23 Prozent ein monatliches Netto-Haushaltseinkommen von mehr als 3.068 Euro haben, verfügen von den Homebankern immerhin 35 Prozent über ein solches Einkommen. Und umgekehrt: Während 25 Prozent der Bankkunden allgemein in der unteren Einkommenskategorie von monatlich weniger als 1.534 Euro angesiedelt sind, gehören von den Homebankern nur 14 Prozent in diese Gruppe mit geringem Einkommen.

Für den Normal-Bankkunden reicht es im Allgemeinen, wenn er ein Konto bei einer Bank hat. Meistens ist das ein Konto bei einer Sparkasse oder bei einer Volks- oder Raiffeisenbank. Die Mehrheit der Homebanker (54 Prozent) hat dagegen mehrere Bankverbindungen. 32 Prozent haben zwei Banken, mit denen sie arbeiten, 14 Prozent arbeiten mit drei Banken zusammen und 8 Prozent mit vier und mehr Banken.

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