Microspace-PC - Kleiner, lüfterloser PC

Entweder mit Celeron- oder Low-Voltage-Pentium-III-Prozessor

Die schweizerische Digital-Logic AG hat mit den neuen Microspace-PCs zwei der kleinsten und leisesten PCs für industrielle und kommerzielle Anwendungen angekündigt. Die Kühlung der in dem nur 15,9 x 14,8 x 6,6 cm großen Gehäuse steckenden Elektronik erfolgt über ein spezielles passives Kühlkonzept, so dass die Geräuschentwicklung sehr niedrig (unter 35 dB) sein soll.

Artikel veröffentlicht am ,

Microspace-PC mit Smartcard
Microspace-PC mit Smartcard
Das Microspace-PC Modell "PC30" beruht auf einem Celeron-Prozessor mit 700 MHz Taktrate, ist mit 128 MByte SDRAM, CD-ROM-Laufwerk und analogem Modem ausgestattet. Unter der Bezeichnung "PC31" bietet Digital-Logic eine Variante mit dem leistungsfähigeren 700-MHz-Pentium-III-Prozessor (Low-Voltage-Version), 256 MByte SDRAM, DVD-Laufwerk und ISDN-Schnittstelle. Beide sind mit einer 2,5-Zoll-Festplatte mit einer Kapazität von 20 GByte ausgestattet.

Im PC30 und PC31 arbeitet ein eigens entwickeltes Mainboard mit Intel-BX-440-Chipsatz und Onboard-Grafikchip (SMI 721 mit 4 MByte VRAM). Es bietet zwei PS/2-, zwei USB-Schnittstellen, eine Infrarot-Schnittstelle, Druckeranschluss, Firewire-IEEE1394-Schnittstelle und Fast-Ethernet-Anschluss. Die platzsparenden Rechner werden optional auch mit CompactFlash-Type-II-Slot, zweiter Ethernet-Schnittstelle (für Einsatz als Firewall) oder eingebautem Smartcard-Reader angeboten. Mit Letzterem soll der Datenzugriff und das Starten des Rechners für Unbefugte beschränkt werden können.

Die Grafikausgabe erfolgt entweder über einen angeschlossenen analogen Monitor (VGA-Ausgang) oder einen Fernseher (TV-Ausgang), eine gleichzeitige Nutzung (Mehrschirmunterstützung) wird nicht unterstützt. Für Spezialanwendungen steht optional ein LVDS-Interface mit serieller Schnittstelle zur Verfügung, um zum Beispiel ein Digital-LCD mit Touchscreen anzuschließen. Je nachdem welcher Port zum Einsatz kommt, wird automatisch das passende Video-BIOS (VGA, TV, LVDS) geladen.

Die CE-zertifizierte Geräten arbeiten im Temperaturbereich von 5 bis 35 Grad und lassen sich vertikal oder horizontal aufstellen. Die Microspace-PCs sind für den Dauereinsatz ausgelegt, das heißt, der Rechner wird einmal gebootet und danach nicht mehr ausgeschaltet. Er soll im Schnitt rund 40 Watt verbrauchen und damit nur etwa 1/4 des Energiebedarfs eines üblichen Desktop-PCs haben. Bei Nichtbenutzung wird der PC in einen Stromsparmodus versetzt, wodurch sich die Leistungsaufnahme auf 5 Watt senken soll. Laut Digital-Logic verhindert eine thermische Überwachung, dass sich die CPU auf über 70 Grad erwärmt.

Mögliche Frontblenden-Farben
Mögliche Frontblenden-Farben
Der Hersteller empfiehlt den Einsatz seiner Microspace-PCs in Umgebungen wie Haustechnik-Messzentralen, Maschinenhallen, Holzverarbeitungszentren oder auch Labors, Krankenhäusern, Arztpraxen und Reinräumen. Darüber hinaus eigne sich der PC zum Ausrüsten von Hotelzimmer-TV-Bildschirmen mit Internetzugang, DVD und Pay-per-View via Smartcard-Leser (Cash-Karte), heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Microspace-PCs sollen ab Ende Februar 2002 lieferbar sein. Die Endkundenpreise liegen bei rund 2.080,- Euro für das Modell "PC30" (Celeron) und bei rund 2.622,- Euro für das Modell "PC31" (Pentium III) - jeweils ohne Smartcard-Reader. Der Vertrieb in der Schweiz, Österreich und Deutschland erfolgt über ARP Datacon.

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Looser 22. Mär 2002

mein Bekannter hat eine Ati Radeon 7500 All in Wonder im Futureclient Sie hat zwar einen...

chojin 22. Mär 2002

hups. alle achtung ;) laut der signum website sollte nur ein athlon 1 ghz oder pentium 1...

Looser 22. Mär 2002

Ich glaube Du erliegst einem Irrtum da ein Freund mit diesem Teil schon seit 2 Wochen mit...

Rubber Duck 22. Mär 2002

Hast du denn auch die Tests von Toms Hardware zu dem "Wunderding" gelesen? Sämtliche...



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