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Blender 3D Media Platform - 3D-Grafik für Handys

Serverseitig berechnete 3D-Inhalte für farbfähige GPRS- und UMTS-Mobiltelefone. Auf dem Mobilfunk-Kongress 3GSM in Frankreich hat Not a Number (NaN) mit der "Blender 3D Media Platform" eine spezielle für GPRS- und UMTS-Mobiltelefone gedachte Version seiner 3D-Entwicklungsumgebung Blender vorgestellt.
/ Christian Klaß
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Dabei fungiert das Mobiltelefon allerdings nur als verlängerte Fernbedienung, da die Bilder und Animationen vom Server vorberechnet geliefert werden. Die Blender 3D Media Platform streamt Bilder im JPEG-, PNG- oder im MPEG4-Format. Das Mobiltelefon dient im Grunde lediglich als "Fernsteuerung". Dies soll die Anforderungen an die Hardware minimieren und dem Nutzer dennoch Interaktionsmöglichkeiten geben.

Die mit der Blender 3D Media Platform erstellten 3D-Animationen, 3D-Spiele und 3D-Anwendungen sollen nahezu auf allen farbfähigen GPRS- und UMTS-Mobiltelefonen nutzbar sein, sofern sie den Blender Java Client ausführen können. Hardwareänderungen für Mobiltelefone seien so nicht notwendig.

Die 3D-Engines laufen auf jedem Unix-Server, unabhängig von Grafikhardware und Betriebssystem. Eine einzelne Engine kann bis zu 50 Nutzer mit Bildern beliefern, auf Grund des kleinen Umfangs sollen mehrere Engines auf einem einzelnen Server laufen können. Die Plattform bietet zudem Schnittstellen zu anderen Anwendungen, so dass die Funktionalität beispielsweise auch für bunte MMS-Nachrichten, 3D-Grußkarten und Wetterberichte genutzt werden kann.

Laut NaN wurde die Blender 3D Media Platform bereits an europäische UMTS-Lizenznehmer lizenziert.


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