Nettraffic sucht Käufer

Geschäftsbetrieb soll mindestens bis Ende März aufrechterhalten werden

Die Hamburger Nettraffic Internet Performance GmbH will trotz des am 1. Februar eröffneten Insolvenzverfahrens weiterarbeiten. Personal sowie die angemieteten Büroräume seien auf ein Minimum reduziert worden, die Dienste für die Kunden und der laufende Betrieb seien aber vorerst bis zum 31. März garantiert. Man sucht nach einem Käufer für das Unternehmen.

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Das Ende 1999 gegründete Unternehmen bietet seit Frühjahr 2000 in Deutschland Performance-Überwachungen von kommerziellen Websites an. Mittlerweile betreut man über fünfzig Kunden mit einem Jahresumsatz von 600.000 Euro. Betreibern von Websites bietet Nettraffic eine Überwachung der Erreichbarkeit und Geschwindigkeit ihrer Onlineangebote aus "Endkundensicht" über Messsensoren, die bei verschiedenen Providern in unterschiedlichen Teilnetzen des Internet platziert sind.

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Auf hohes Wachstum ausgerichtet, habe man mit großem Personalstand nicht kostendeckend gearbeitet und war auf zusätzliches Kapital im Rahmen einer zweiten Investitionsrunde angewiesen. Als nach sechsmonatigen Verhandlungen im Oktober 2001 ein namhafter Interessent aus der Telekommunikationsbranche absprang, drohte dem Unternehmen Zahlungsunfähigkeit, so dass es am 19. November 2001 Insolvenz anmeldete.

Kaufpreis und die notwendigen Investitionen, um Nettraffic in die schwarzen Zahlen zu führen, bewegen sich im unteren sechsstelligen Euro-Bereich: "Fast die sprichwörtlichen 'peanuts'", so Dr. Rainer Koch, Chief Financial Officer: "Hier können Know-how und Technologien erworben werden, die Aufwendungen im Millionenbereich enthalten. Die Kosten dafür sind nur deshalb so niedrig, weil die Schulden verhältnismäßig gering sind, weil die Firma im Kern funktioniert und weil über die Kunden laufende Einnahmen erzielt werden".

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