Cookies - Weich gekocht und ungenießbar
CookieCooker der TU-Dresden soll Anonymität im Internet sichern
"Der Server xyz möchte ein Cookie einrichten" - jeder Surfer kennt die lästigen Meldungen, doch mitunter sind die kleinen Kekse auch ganz nützlich. Die Vorzüge der Cookies nutzen und gleichzeitig das Ausschnüffeln verhindern soll der "CookieCooker". Das an der Fakultät Informatik der TU Dresden entwickelte Werkzeug lässt den Nutzer in unterschiedliche Identitäten schlüpfen.
Durch den Wechsel der "Identitäten" soll das Erstellen von Nutzerprofilen verhindert werden, denn diese werden damit so widersprüchlich, dass sie wertlos sind, so die Entwickler.
Das Grundprinzip ist simpel: Der CookieCooker tauscht die ungewünschten Datenpakete mit anderen Usern aus, die Identitäten vermischen sich und werden unbrauchbar für professionelle Datensammler.
Bei Netzdiensten mit Anmeldung erfindet der CookieCooker eine Person: Alter, Name, Wohnort und Passwort werden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und in das Formular eingetragen. Dabei merkt sich das Programm, welche der erfundenen Personen zu welcher Webseite gehören. Wird die Seite erneut angesteuert, wählt der Cookie-Koch die passende Identität automatisch aus. Man muss sich also nicht merken, ob man als Herr Meier oder Frau Müller unterwegs ist.
Die TU-Dresden will die Software auf der CeBIT Mitte März in Hannover vorstellen.
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