Mainboards mit VIA Apollo KT333 angekündigt (Update)
MSI KT3 Ultra-ARU, Soyo SY-K7V Dragon Ultra und Epox EP-8K3A/EP-8K3A+
Zeitgleich mit der offiziellen Vorstellung des VIA Apollo KT333/VT8233A-Chipsatzes haben auch MSI und Soyo entsprechende Sockel-A-Mainboards (Duron, Athlon, Athlon XP) angekündigt. Sowohl das MSI KT3 Ultra-ARU als auch das Soyo SY-K7V Dragon Ultra bringen Unterstützung für die neuen DDR333-SDRAM-Module (PC2700) mit sich und verfügen über USB-2.0-Schnittstellen. Auch Epox hat KT333-Boards angekündigt.
Das Soyo SY-K7V Dragon Ultra basiert auf dem VIA-KT333/8233A-Chipsatz und taktet seinen Front-Side-Bus (FSB) mit den üblichen 100/133 MHz (bzw. 200/266 MHz). Zusammen mit einer mitgelieferten Frontblende bietet das Board zehn USB-Anschlüsse, vier davon unterstützen USB 2.0. Preis und Verfügbarkeit nannte Soyo zwar noch nicht, das SY-K7V Dragon Ultra soll jedoch auf der CeBIT 2002 gezeigt werden.

MSI KT3 Ultra-ARU (MS-6380E)
Während Soyo in einer US-Pressemitteilung eher wenig verriet, gibt es zum MSI Mainboard bereits mehr Informationen: Das MSI KT3 Ultra-ARU unterstützt AMD-Prozessoren der Reihen Athlon XP (bis 2000+), Athlon und Duron. Die rot gefärbte ATX-Platine fasst drei DDR-DIMMs (bis zu 3 GByte DDR-SDRAM), fünf PCI-Karten, eine CNR-Karte und eine AGP-Grafikkarte (AGP 4X). Zwei USB-2.0-Ports (NEC-Host-Controller) ermöglichen den Anschluss von USB-Peripherie. Überdies hat MSI das KT3 Ultra-ARU mit einem Promise 20276 ATA133 RAID-Controller (RAID 0/1) ausgestattet. Auch ein Realtek-ALC650-6-Kanal-Soundchip für 5.1-Kanal-Raumklang befindet sich auf dem Board. Über ein optionales Slotblech stehen ein optischer und ein koaxialer SPDIF-Anschluss für digitale Audio-Übertragung sowie zwei Line-Out-Verbindungen für die vier zusätzlichen analogen Ausgänge (5.1) zur Verfügung. Ebenfalls über ein Slotblech nach außen geführte Diagnose-LEDs erlauben die Kontrolle des Bootvorgangs auch bei geschlossenem PC-Gehäuse.
MSI hat mit der Auslieferung des KT3 Ultra-ARU (MS-6380E) bereits begonnen, der Listenpreis liegt bei rund 210,- Euro. Die ebenfalls erhältliche Version KT3 Ultra ohne USB-2.0- und ohne RAID-Controller kostet dem Hersteller zufolge etwa 170,- Euro.
Nachtrag:
Auch Epox hat heute zwei VIA-KT333-Mainboards angekündigt: Die ATX-Mainboards EP-8K3A und EP-8K3A+ können mit drei DDR333-DIMMs ebenfalls bis zu 3 GByte Speicher nutzen. Beide bieten sechs PCI-Steckplätze, einen AGP-4X-Slot und Analyse-LEDs für Übertaktungsfreudige. Ob auch USB 2.0 unterstützt wird, wurde noch nicht bekannt gegeben. Das EP-8K3A+ ist zusätzlich mit einem IDE-RAID-Kontroller HighPoint HPT372 (RAID 0, 1, 0+1) ausgestattet.
Die Auslieferung der Produkte EP-8K3A und EP-8K3A+ soll zur CeBIT (Kalenderwoche 11) beginnen, Preise wurden noch nicht genannt.
Bereits am 8. Februar, also vor der öffentlichen Ankündigung des VIA KT333, hatte Gigabyte sein GA-7VRXP getauftes Board angekündigt. Auch dieses basiert auf dem KT333-Chipsatz und bietet USB-2.0-Schnittstellen.
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