NVidia Quadro4 - GeForce4-Chips für den Profi-Bereich
Für den 3D-Workstation-Bereich gedacht sind die fünf neuen Quadro4-XGL-Grafikchips:
Die Quadro4 500 XGL (SDRAM) und 550 XGL (DDR-SDRAM) verfügen über 64 MByte Speicher, nView-Mehrschirm-Unterstützung und können entweder zwei analoge (VGA) oder zwei digitale (DVI) Displays ansprechen. Dank ihres kleinen Formfaktors sollen entsprechende Grafikkarten auch in engeren Workstation-Gehäusen Platz finden. Allerdings verfügen diese beiden Chips nicht über die überarbeitete T&L-Einheit der GeForce4-Karten, sondern nur über die "Lightspeed Memory Architektur II" (LMA II). Sie könnten also den GeForce4-MX-Chips technisch zumindest nahe sein.
Die Quadro4 700 und 750 verfügen über 64 respektive 128 MByte DDR-SDRAM, basieren auf GeForce4-Technik und bieten somit neben LMA II auch eine leistungsfähigere programmierbare T&L-Einheit ("nFiniteFX II"). Ihre Mehrschirm-Unterstützung erlaubt ebenfalls das Ansprechen von zwei VGA- oder DVI-Displays.
Die leistungsfähigste Quadro4-Lösung ist die Quadro4 900 XGL, die über 128 MByte DDR-SDRAM und GeForce4-Architektur (LMA II, infiniteFX II) verfügt. Im Gegensatz zu den anderen XGL-Chips kann sie DVI- bzw. VGA-Displays nicht nur paarweise, sondern auch je ein DVI- und VGA-Display gleichzeitig ansprechen.
Zu den Workstation-Herstellern, die Quadro4-Karten ab März in ihre Systeme integrieren werden, zählen NVidia zufolge Compaq, Hewlett-Packard (HP) und IBM. Grafikkarten mit Quadro4 XGL und Quadro4 NVS sollen ab diesem Zeitraum auch einzeln im Handel erhältlich sein. ELSA wird nicht mehr als exklusiver Partner genannt.
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