Teil 2 der spaßigen Dauer-Ballerei. Mit Serious Sam gelang Take 2 vor gut einem drei viertel Jahr ein absoluter Überraschungserfolg, die spaßige und unkomplizierte Shooter-Action konnte Kritiker und Fans – auch auf Grund des günstigen Verkaufspreises – gleichermaßen überzeugen. Jetzt wartet bereits Teil 2 in den Händlerregalen auf schießwütige Action-Helden.
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Wie schon beim ersten Teil spielt die recht platte Hintergrundgeschichte auch hier kaum eine Rolle, das Spielziel heißt einmal mehr: Ballern, Ballern und Ballern. Die zu überwältigenden Monsterhorden sind dabei nochmals angewachsen, teils droht vor lauter Dauerbetätigung der linken Maustaste schon ein Krampf im Finger. Schade allerdings, dass trotz anders lautender Aussage des Entwicklers Croteam an der mickrigen künstlichen Intelligenz der Gegner kaum gefeilt wurde – die böse Brut stürzt sich zumeist ohne Rücksicht auf Verluste und recht berechenbar auf das muskelbepackte Alter Ego des Spielers.
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Grafisch legte man sich dafür mächtig ins Zeug, die drei verschiedenen Welten beeindrucken allesamt durch vielfältige verschiedene Gebäude und Landschaften. In Südamerika etwa schießt man sich durch Maya-Tempel und Dschungel-Areale, während man in Babylon und im historisch angelegten Mittelalter-Level alte Gemäuer und schaurig ausgeleuchtete Labyrinthe durchjagt.
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Das Waffenarsenal ist ein bisschen angewachsen, neben den Maschinengewehren kann nun auch per Flammenwerfer oder mit einem Scharfschützengewehr der Alien-Horde Einhalt geboten werden. Die Monster sind bis auf sieben neue Exemplare mit denen aus dem Vorgänger identisch, dafür warten die Endgegner am Ende der jeweiligen Missionen mit teils überraschenden Designs und Fähigkeiten auf.
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Ein wichtiges Manko des ersten Serious-Sam-Abenteuers wurde mit der Fortsetzung aufgehoben, denn während man beim letzten Abenteuer als erfahrener Action-Held schon nach wenigen Stunden die Schlusssequenz zu sehen bekam, müssen nun doch deutlich mehr als zehn Stunden bis zur Weltrettung hinter der Maus verbracht werden. "Schuld" daran sind unter anderem aber auch die schon angesprochenen Massen an Monstern, die auch Baller-Profis das Leben schwer machen.
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Mehr zu bieten hat diesmal auch der Multiplayer-Modus, der sowohl Kooperationsverhalten als auch wilde Schlachten ermöglicht. Erfreulich ist zudem, dass Take 2 das Spiel wiederum zum Mid-Price in den Handel bringt – mehr als 30 Euro sollte man für den Titel nirgends bezahlen müssen.
Fazit: Hut ab: Innerhalb kürzester Zeit haben die Entwickler von Croteam eine Fortsetzung geschaffen, die die Vorzüge des ersten Teils beibehält, gleichzeitig aber dessen Mankos wie die etwas zu kurze Spieldauer ausbügelt. Wer Rätsel und komplizierte Aufgaben für unnötige Zeitverschwendung hält und stattdessen lieber seine Reaktionsfähigkeit verbessert, kann unbesorgt zugreifen.