MIPS' Embedded-Prozessoren erreichen 600 MHz
MIPS64-20Kc-Mikroarchitektur soll in 0,10-Mikron bis zu 1 GHz schaffen
Für Lizenznehmer bietet MIPS Technologies seinen Embedded-Prozessor MIPS64 20Kc nun auch mit 600 MHz und 0,13-Mikron-Struktur zur Entwicklung von Set-Top-Boxen, Netzwerkhardware, Büroautomation und Autoelektronik an.
Die Massenproduktion des 600-MHz-MIPS64-20Kc-Prozessorkerns hat jedoch noch nicht begonnen. Derzeit wird der MIPS64 20Kc mit einer Taktrate von 400 MHz und 0,18-Mikron-Prozesstechnologie bei TSMC gefertigt. Laut Hersteller soll die MIPS64-20Kc-Mikroarchitektur in 0,10-Mikron bis zu 1 GHz skalieren.
Der 64-Bit-Kern des MIPS64 20Kc soll bei 600 MHz eine Leistung von 1370 Dhrystone 2.1 MIPS und bis zu 2.4 Gflops erreichen. Die Verlustleistung für den gesamten Prozessor liegt bei 1,5 Watt bei 1 Volt. Der Chipkern ist 8 Quadratmillimeter groß, inklusive zwei 32-KByte-Caches, Memory Management Unit (MMU) und Floating-Point Unit (FPU) misst er 20 Quadratmillimeter.
MIPS zufolge ist die MIPS64-20Kc-Mikroarchitektur vollständig kompatibel zu ihren 32-Bit-Vorgängern und erlaubt eine nahtlose Migration auf ein 64-Bit-Design. Die bereits im Oktober 2001 auf dem Mikroprozessor Forum vorgestellte MIPS64-20Kc-Architektur soll die Prozessor-Effizienz und die -Leistung verbessern. Separate Digitale Signal Prozessoren (DSP) für Multimedia- und andere datenintensive Anwendungen sollen damit entfallen können.
Die MIPS64-Architektur wird von Java, Linux, VxWorks und Windows CE .NET unterstützt.
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