Abo
  • Services:

T-Mobile: Nur ein Viertel der Handynutzer reif für UMTS

T-Mobile setzt bei Börsengang auf Kleinaktionäre

Trotz massiver Kursverluste in jüngerer Zeit glaubt die Deutsche Telekom, bei dem bevorstehenden Börsengang ihrer Mobilfunktochter T-Mobile wieder viele Kleinaktionäre erreichen zu können. "Ein Börsengang dieser Größenordnung kann sich nicht nur an institutionelle Anleger richten, wir wollen auch viele Privatanleger erreichen", sagte T-Mobile-Chef Kai-Uwe Ricke in einem Interview mit dem Hamburger Magazin Stern.

Artikel veröffentlicht am ,

T-Mobile soll entweder im Frühsommer oder im Herbst des Jahres 2002 gelistet werden. Ein genauer Starttermin steht noch nicht fest. Die Telekom erwartet durch den Börsengang rund zehn Milliarden Euro an Einnahmen. Doch das Börsenklima für Telekommunikationsfirmen ist derzeit ungünstig. Das bestätigt auch Ricke: "In den USA bläst der Branche tatsächlich ein scharfer Wind entgegen." Ricke meint, die Stimmung drehen zu können. "Nämlich dann, wenn unsere Zahlen besser aussehen als die der Konkurrenz."

Stellenmarkt
  1. über experteer GmbH, deutschlandweit
  2. über experteer GmbH, Karlsruhe

T-Mobile betreibt in den USA die defizitäre Mobilfunkfirma Voicestream, nur die Nummer sechs im dortigen Markt. "Investoren wollen Gewinne sehen", sagte Ricke. "Bereits im laufenden Jahr erwarten wir in den USA ein positives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen."

Gleichzeitig dämpfte Ricke, der als T-Mobile-Chef auch nach einem Börsengang im Vorstand der Deutschen Telekom bleiben will, überzogene Erwartungen an die nächste Mobilfunkgeneration UMTS. "Dass einige Konkurrenten und Finanzhäuser vorschnell die Revolution ausgerufen haben und nun zurückrudern müssen, trübt sicher derzeit die allgemeine Marktstimmung." Nur "20 bis 30 Prozent der Kunden" seien derzeit reif für UMTS-Dienste. "Aber der Massenmarkt wird schneller kommen als dies bei der heutigen Mobilfunkgeneration der Fall war."



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)

Ralf Krause 15. Feb 2002

Ist doch logisch das der Kunde nicht bereit ist fuer UMTS. Wer investiert schon als...

handyfreak 14. Feb 2002

Ein Viertel ist bereit für UMTS - Der Rest ist reif für die Klappsmühle. :)

elkam 14. Feb 2002

ha ha, "nur 20-30% der Kunden sind bereit für UMTS", ich würde eher sagen, dass die...


Folgen Sie uns
       


Casio WSD-F30 - Hands on (Ifa 2018)

Die WSD-F30 von Casio ist eine Smartwatch, die sich besonders gut fürs Wandern eignen soll. Sie zeigt verschiedene Messwerte an - auch auf einem zweiten LC-Display.

Casio WSD-F30 - Hands on (Ifa 2018) Video aufrufen
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
    Leistungsschutzrecht
    So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

    Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
    2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
    3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

      •  /