Softwarehersteller AIST im Insolvenzverfahren
Noch prüft der vorläufige Insolvenzverwalter, ob die Eröffnung des Verfahrens nicht durch eine Beseitigung des Liquiditätsengpasses innerhalb kurzer Zeit vermieden werden kann. Nach Ansicht des Insolvenzverwalters ist AIST nach ersten Erkenntnissen nicht überschuldet, so dass die ausstehenden Verbindlichkeiten ohne Schwierigkeiten behoben werden können.
Der Geschäftsbetrieb von AIST soll dadurch nicht in Mitleidenschaft gezogen werden, so dass keine Lieferschwierigkeiten oder Produktionsengpässe zu erwarten seien. Von den rund 70 Mitarbeitern sei bislang niemandem gekündigt worden und die Zahlung der Gehälter sei gesichert. Neue Sanierungsmaßnahmen sollen für einen unbeeinträchtigten Geschäftsbetrieb sorgen. Branchen-Insider vermuten, dass die kurzfristigen Liquiditätsprobleme von AIST daher rühren, dass das Unternehmen sich jüngst verstärkt im Retail-Bereich engagiert hat.