Panoramadisplay - Fraunhofer zeigt i-CONE auf der CeBIT 2002

Räumliche Darstellung auf sechs Wänden mit 230-Grad-Blickwinkel

Auf der CeBIT 2002 in Hannover wollen die Fraunhofer-Institute IAO, IMK und IGD die neuen Entwicklungen im Bereich der virtuellen Realität zeigen. Herzstück des Messeauftritts bildet das vom Fraunhofer IMK in St. Augustin entworfene Panoramadisplay "i-CONE", das auf der Messe erstmals einer breiten Öffentlichkeit gezeigt wird.

Artikel veröffentlicht am ,

Beim i-CONE handelt es sich um ein hochauflösendes Rundprojektionssystem, das bereits im Januar 2001 in Kooperation mit dem Projektionssystem-Hersteller Barco beim IMK aufgebaut wurde. Ein weiteres, jedoch nicht identisches System ("HiPi-6") wurde im Mai 2001 beim Fraunhofer IAO in Kooperation mit Barco errichtet.

Stellenmarkt
  1. (Junior) Applikationsingenieur Software (w/m/d)
    ProLeiT GmbH, Herzogenaurach
  2. IT-Security Architect (m/w/d)
    NOVENTI Health SE, Bietigheim-Bissingen, Gefrees, Mannheim, München, Oberhausen
Detailsuche

Mittels vier Projektoren wird beim i-CONE des IMK ein nahtloses, stereoskopisches Bild mit einer Auflösung von 5.760 x 1.320 Bildpunkten und einem großen horizontalen Blickwinkel von 230 Grad erzeugt. Die spezielle Geometrie der Projektionsfläche soll sowohl die visuellen als auch die akustischen Eigenschaften gegenüber konventionellen Systemen mit zylindrisch gekrümmten Schirmen verbessern.

Panoramadisplay i-CONE (Bild: Fraunhofer IMK)
Panoramadisplay i-CONE (Bild: Fraunhofer IMK)


Die Vorteile des "i-CONE" liegen laut den Fraunhofer-Wissenschaftlern in der verbesserten Homogenität des Bildes sowie der optimalen Positionierung der Projektoren und dem dadurch vergrößerten Sichtbereich. Die verbesserten akustischen Eigenschaften sind Grundvoraussetzung für den Einsatz des 24-kanaligen räumlichen Audiosystems. Der Anwender erlebe den Raum, als ob er sich in einer Holografie, einer dreidimensionalen Darstellung bewegen würde und könne dadurch in eine computergenerierte Umgebung "eintauchen".

Während "i-CONE" derzeit von einem 4-Pipe-SGI-Onyx2-System betrieben wird, sollen künftige, weniger anspruchsvolle VR-Anwendungen auf x86-PCs basieren. Bei der Personal Immersion getauften PC-basierten Technik ist die Anzahl und Anordnung der Projektionen an die Anwendung angepasst. Von einfachen und kostengünstigen Einwandsystemen bis hin zu High-End-6-Wand-Projektionssystemen soll der Benutzer auf einer Technologieplattform ein System nach seinen Anforderungen zusammenstellen können. Zudem bietet i-CONE bis zu 15 Menschen gleichzeitig Platz.

Golem Akademie
  1. AZ-104 Microsoft Azure Administrator: virtueller Vier-Tage-Workshop
    13.–16. Dezember 2021, virtuell
  2. Netzwerktechnik Kompaktkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    8.–12. November 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Das System wird bereits von der Gas- und Ölindustrie eingesetzt, um virtuell die Dichte von neuen Gas- oder Ölfeldern zu erkunden. Andere Einsatzgebiete für i-CONE sind Unterhaltung und Edutainment, so Andreas Simon vom Kompetenzzentrum Virtuelle Umgebungen am Fraunhofer IMK.

Der CeBIT-Stand der Fraunhofer-Institute ist in Halle 11, Stand A10 und A14 zu finden. Fraunhofer IAO wird zusammen mit den Fraunhofer-Instituten für Medienkommunikation (IMK) und Graphische Datenverarbeitung (IGD) die aktuellen Technologien und Anwendungen im Bereich der virtuellen Realität zeigen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Alder Lake
Intel will mit 241 Watt an die Spitze

Kurz vor dem Launch zeigt Intel eigene Benchmarks zu Alder Lake, außerdem gibt es Details zur Kühlung und zum Denuvo-DRM.
Ein Bericht von Marc Sauter

Alder Lake: Intel will mit 241 Watt an die Spitze
Artikel
  1. Impfnachweise: Covid-Zertifikat für Adolf Hitler aufgetaucht
    Impfnachweise
    Covid-Zertifikat für Adolf Hitler aufgetaucht

    Im Internet sind gefälschte, aber korrekt signierte QR-Codes mit Covid-Impfnachweisen aufgetaucht.

  2. Mäuse, Tastaturen, Headsets: Logitech hat mit Lieferengpässen zu kämpfen
    Mäuse, Tastaturen, Headsets
    Logitech hat mit Lieferengpässen zu kämpfen

    Die große Nachfrage während der Coronapandemie hat Logitech 82 Prozent mehr Umsatz beschert. Allerdings kommt die Lieferung nicht hinterher.

  3. Pixel 6 und Android 12: Googles halbgare Android-Update-Schummelei
    Pixel 6 und Android 12
    Googles halbgare Android-Update-Schummelei

    Seit Jahren arbeitet Google daran, endlich so lange Updates zu liefern wie die Konkurrenz. Mit dem Pixel 6 und Android 12 enttäuscht der Konzern aber.
    Ein IMHO von Sebastian Grüner

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung 4K-Monitore & TVs günstiger (u. a. 50" QLED 2021 749€) • Seagate Exos 18TB 319€ • Alternate-Deals (u. a. Asus B550-Plus Mainboard 118€) • Neues Xiaomi 11T 256GB 549,90€ • Ergotron LX Desk Mount Monitorhalterung 124,90€ • Speicherprodukte von Sandisk & WD [Werbung]
    •  /