QuickTime 6 mit MPEG-4-Unterstützung ist fertig, aber...
...Apple hält die Software auf Grund der MPEG-4-Lizenzbedingungen zurück
Apple zeigte jetzt erstmals QuickTime 6, das nun auch vollständige Unterstützung für MPEG-4 enthält. Zusammen mit dem neuen QuickTime Streaming Server 4 und dem neuen QuickTime Broadcaster stellt Apple damit eine der ersten kompletten MPEG-4-basierten Streaming-Lösungen vor.
Zwar sei QuickTime 6 eigentlich komplett fertig und könnte sofort veröffentlicht werden, aber Apple will die Software zurückhalten, bis die Lizenzbedingungen für MPEG-4 verbessert werden. Hintergrund sind die von der MPEG-LA, der größten Gruppe von MPEG-4-Patent-Inhabern, vorgeschlagenen Lizenzbedingungen. Demnach müssen nicht nur Hersteller wie Apple Lizenzgebühren abführen, sondern auch Inhalteanbieter, die Videos streamen wollen. Zwar ist man bei Apple bereit, eine vernünftige Lizenzgebühr zu zahlen, doch geht man davon aus, dass MPEG-4 im Markt kaum eine Chance haben wird, wenn Content-Provider ebenfalls Lizenzgebühren abführen müssten.
QuickTime 6 bietet eine komplett skalierbare ISO-verträgliche MPEG-4-Unterstützung mit Apple-eigenen Video Codecs sowie Unterstützung des Advanced Audio Coding (AAC), dem MPEG-4 Sprach-Codec CELP sowie DVC Pro (PAL). Zudem ist QuickTime 6 konform zur ISMA-(Internet-Streaming-Media-Alliance-)1.0-Spezifikation und kann sowohl MPEG-1 und MPEG-2 als auch Flash 5 wiedergeben.
Der ebenfalls neu vorgestellte QuickTime Streaming Server 4 ist hingegen ab sofort erhältlich, da hier keine Lizenzgebühren anfallen. Er kann neben MPEG-4 auch MP3-Dateien oder Playlisten ausliefern.
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