Abo
  • Services:
Anzeige

IBM liefert ersten Server mit Hauptspeicher-Kompression

Memory eXpansion Technology (MXT) nun im eServer xSeries 330

Bereits Mitte 2000 kündigte IBM seine Memory eXpansion Technology (MXT) an, mit deren Hilfe Daten im Hauptspeicher komprimiert abgelegt werden. Nun ist die Hardwarekompression marktreif: In IBMs überarbeiteten "eServer xSeries 330" 1U-Pentium-III-Servern ist MXT nun erstmalig im Einsatz und soll die verfügbare Speichermenge effektiv verdoppeln.

Anzeige

Dies kann IBM zufolge helfen, Kosten zu sparen, da die benötigte Zahl der Speichermodule reduziert werden könne. Im Vergleich mit einem Server ohne Kompression soll bei gleicher physikalischer Speicherkapazität dank MXT die Speichermenge verdoppelt und somit die Leistung erhöht werden. IBM verspricht, dass eServer xSeries 330 mit MXT in den gesamten Kosten bis zu 25 Prozent niedriger liegen als bei Servern ohne MXT.

MXT nutzt einen schnellen Hardware-Algorithmus zur Datenkompression. Darüber hinaus beinhaltet der MXT-Memory-Controller eine weitere Cache-Stufe, in welcher oft genutzte Daten und Instruktionen automatisch gehalten und dem Prozessor ohne Zugriff auf den langsameren Hauptspeicher sofort geliefert werden können. Weniger oft benötigte Daten werden komprimiert im Hauptspeicher abgelegt. Für den Anwender ist die Kompression nicht zu bemerken, so IBM.

"Da Speicher 30 bis 50 Prozent der Kosten von Intel-basierten Server-Konfigurationen ausmachen kann, ist eine Technik wie MXT im Industrie-Standard-Bereich ein richtungsweisende Entwicklung", erklärte Susan Whitney, General Manager IBM eServer xSeries.

Die Hauptspeicher-Kompressionstechnik wurde von IBM bereits an die Broadcom-Tochter ServerWorks lizenziert, welche MXT in die eigene Technik integrieren will.

IBM Research arbeitet bereits an der nächsten Generation von MXT, die in Verbindung mit Intels Xeon Prozessor DP eingesetzt werden soll.


eye home zur Startseite
René Hegewald 13. Feb 2002

Nun das hört sich wirklich gut an, zumal dadurch, wenn ich es recht verstehe der...

martin 12. Feb 2002

Ob es sowas auch in absehbarer Zeit für den Hausgebrauch gibt? Nachdem Ram-Verdoppler...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Stuttgart
  2. ROHDE & SCHWARZ GmbH & Co. KG, München
  3. ISI Management Consulting GmbH, Düsseldorf
  4. State Street Bank International GmbH, München


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. + Prämie (u. a. Far Cry 5, Elex, Assassins Creed Origins) für 62€
  2. (-72%) 5,55€
  3. 3,99€

Folgen Sie uns
       

  1. Bayern

    Kostenloses WLAN auf Autobahnrastplätzen freigeschaltet

  2. Waymo

    Robotaxis sollen 2018 in kommerziellen Betrieb gehen

  3. Nach Einbruchsversuch

    Zehntausende Haushalte in Berlin ohne Telefon und Internet

  4. US-Gerichtsurteil

    Einbetten von Tweets kann Urheberrecht verletzen

  5. Anklage in USA erhoben

    So sollen russische Trollfabriken Trump unterstützt haben

  6. Gerichtsurteil

    Facebook drohen in Belgien bis zu 100 Millionen Euro Strafe

  7. Microsoft

    Windows on ARM ist inkompatibel zu 64-Bit-Programmen

  8. Fehler bei Zwei-Faktor-Authentifizierung

    Facebook will keine Benachrichtigungen per SMS schicken

  9. Europa-SPD

    Milliardenfonds zum Ausbau von Elektrotankstellen gefordert

  10. Carbon Copy Cloner

    APFS-Unterstützung wird wegen Datenverlustgefahr beschränkt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Materialforschung: Stanen - ein neues Wundermaterial?
Materialforschung
Stanen - ein neues Wundermaterial?
  1. Colorfab 3D-gedruckte Objekte erhalten neue Farbgestaltung
  2. Umwelt China baut 100-Meter-Turm für die Luftreinigung
  3. Crayfis Smartphones sollen kosmische Strahlung erfassen

Samsung C27HG70 im Test: Der 144-Hz-HDR-Quantum-Dot-Monitor
Samsung C27HG70 im Test
Der 144-Hz-HDR-Quantum-Dot-Monitor
  1. Volumendisplay US-Forscher lassen Projektion schweben wie in Star Wars
  2. Sieben Touchscreens Nissan Xmotion verwendet Koi als virtuellen Assistenten
  3. CJ791 Samsung stellt gekrümmten Thunderbolt-3-Monitor vor

Fujitsu Lifebook U727 im Test: Kleines, blinkendes Anschlusswunder
Fujitsu Lifebook U727 im Test
Kleines, blinkendes Anschlusswunder
  1. Palmsecure Windows Hello wird bald Fujitsus Venenscanner unterstützen
  2. HP und Fujitsu Mechanischer Docking-Port bleibt bis 2019
  3. Stylistic Q738 Fujitsus 789-Gramm-Tablet kommt mit vielen Anschlüssen

  1. Re: Wieso emuliert man x86 auf ARM, warum...

    eXXogene | 06:38

  2. Re: 24 Milliarden Euro für Deutschland alleine.

    gadthrawn | 06:33

  3. I'm made in Russia

    HorkheimerAnders | 05:36

  4. Re: Redundanz

    cry88 | 05:36

  5. Re: Geht doch auch mit alter Hardware...

    gehtjanx | 04:56


  1. 06:36

  2. 06:24

  3. 21:36

  4. 16:50

  5. 14:55

  6. 11:55

  7. 19:40

  8. 14:41


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel