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Linux am Arbeitsplatz noch umstritten

Das freie Betriebssystem im Büroalltag

Je exakter die Arbeitsplatzbeschreibung, desto größer die Chance, dass sich Linux als Desktop-System eignet. Dennoch sollten sich IT-Manager angesichts der Kostenersparnis nicht zu früh freuen: Akzeptanzprobleme bei den Anwendern stellen immer noch große Barrieren dar, so das IT-Magazin iX in Ausgabe 3/02.

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Als Serverbetriebssystem wird Linux mittlerweile von allen namhaften Hardware-Herstellern angeboten. Doch auf den Arbeitsplatz-PCs dominiert Microsofts Windows. Zu schwierig, zu wenig Software, zu ungewohnt - das waren bislang die drei Standardargumente, wenn es um den Einsatz von Linux am Arbeitsplatz ging. Doch mittlerweile sind zentrale Office-Anwendungen für das Open-Source-Betriebssystem vorhanden, und es existieren einfach zu bedienende grafische Oberflächen. Grund genug für viele Firmen, über Linux als Alternative zu MS Windows nachzudenken, immerhin könnten sie dadurch hohe Lizenzkosten sparen. Zudem stören sich immer mehr IT-Manager an der Monokultur und Marktmacht von Microsoft.

Das iX Magazin stellt die Argumente pro und kontra Linux aus der Sicht von Administratoren und Budgetverantwortlichen dar. Neben den Lizenzgebühren für die Anschaffung der Software spielen die Wartungskosten nach verschiedenen Berechnungsmodellen und die Überschaubarkeit sowie Fernwartbarkeit der Systeme eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Als Quintessenz formuliert der Linux-Spezialist der iX-Redaktion, André von Raison: "Je genauer die Aufgaben für einen bestimmten Arbeitsplatz definiert sind, desto eher lässt er sich mit Open-Source-Software realisieren." Unter anderem sind Sachbearbeiter-PCs in Banken und Versicherungen ideale Kandidaten für einen Umstieg. So betreibt seit neuestem die Debeka 3000 Arbeitsplätze in über 230 Niederlassungen mit Linux, die Investitionsbank des Landes Brandenburg betreibt 400 PCs unter Linux.

Doch Raison warnt die Linux-Anhänger auch vor überhöhten Erwartungen. Freie Software sei zwar auf dem Vormarsch, doch "nicht so schnell wie noch vor einem Jahr erhofft". Und er weist auf einen wenig beachteten psychologischen Aspekt hin: Stellt man den Arbeitsplatz von Windows auf Linux um, nimmt man den Anwendern die Möglichkeit, ihre auf dem heimischen PC gesammelten Erfahrungen umzusetzen.


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terrasol 04. Apr 2002

dem muss ich zustimmen, linux ist für mich eventuell nur interassnt,weil es open source...

CyRex 13. Mär 2002

Also ich hab schon immer Windows vorgezogen, aber Linux ist stark im kommen. Aber für...

kuck mal 14. Feb 2002

Bei entsprechendem Betriebsklima ist für den PC-Klempner eine Zusatzausbildung als...

Nico 12. Feb 2002

Lieber mac User, breche bitte kein Internet Tabu.... denn wenn es etwas schlimmes im...

Andreas Steffens 12. Feb 2002

Dem hab ich nichts beizusteuern ;-) Endlich einer, der mich verstanden hat. Ich glaube...



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