Nintendo: Hohe Bußgeldzahlung möglich

EU-Kommission leitet Verfahren ein

Die EU hat laut einem Bericht des Handelsblatts ein Verfahren gegen Nintendo wegen möglicher Wettbewerbsverstöße eingeleitet. Dem japanischen Videospielegiganten drohen Bußgeldzahlungen in zweistelliger Millionenhöhe.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Wirtschaftsprüfer hätten im Jahresabschluss der Gesellschaft bereits das Testat eingeschränkt, so das Handelsblatt. Nintendo und sieben Importeuren wird vorgeworfen, eine kartellähnliche Absprache getroffen zu haben, um so den europäischen Binnenmarkt für Nintendo-Produkte untereinander aufzuteilen. Aus einem dem Handelsblatt vorliegenden Dokument der EU-Kommission würde hervorgehen, dass Nintendo den sieben beteiligten Unternehmen exklusive Rechte für den Vertrieb der Nintendo-Produkte in jeweils einem Staat zugeteilt habe. Nintendo habe die beteiligten Importeure dazu verpflichtet, Parallelhandel zu verhindern, weshalb die Importeure ihren Groß- und Einzelhandelskunden Exportverbote erteilt hätten.

Weiterhin werde Nintendo von der EU-Kommission vorgeworfen, Einzelhändlern den Preiswettbewerb zu erschweren. Die Nintendo of Europe GmbH wollte sich zu dem eingeleiteten Verfahren bisher nicht äußern.

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autor 18. Apr 2002

War das aus Euroland, oder woanders her?

alex 08. Feb 2002

alleine, dass haendler keine Nintendo spiele aus dem ausland importieren koenne, ohne...

Herta Schmidt 08. Feb 2002

Das ist ja nichts Neues, dass Nintendo das tut. Für uns Insider ist es aber auch nicht...



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