ELSA am Ende - Banken kündigen die Kredite

ELSA-Vorstand prüft die Voraussetzungen zur Stellung eines Insolvenzantrages

Der Aachener Grafikkarten- und Netzwerk-Hersteller ELSA AG ist offenbar pleite. Wie das Unternehmen heute mitteilte, haben sieben von acht Banken des Bankensicherungspools ELSA die eingeräumten Kreditlinien zum 15. Februar 2002 gekündigt. Das Kreditvolumen, das die Kündigungserklärungen zum Gegenstand haben, beläuft sich auf rund 28 Millionen Euro.

Artikel veröffentlicht am ,

Eine weitere kreditgebende Bank aus dem Bankenpool hat zusätzlich mitgeteilt, dass eine eingeräumte Rahmenkreditlinie in Höhe von 10 Millionen Euro, die bis zum 30. März 2002 befristet ist, nicht verlängert wird. Für den Fall der Rückführung der übrigen Kredite erwartet dieses Kreditinstitut eine Rückführung ebenfalls zum 15. Februar 2002.

Stellenmarkt
  1. DevOps Engineer/IT Tüftler (m/w/d)
    Linova Software GmbH, München
  2. Softwareentwickler (m/w/d)
    rocon Rohrbach EDV-Consulting GmbH, Stuttgart, Köln, Mainz, Frankfurt am Main
Detailsuche

Verhandlungen mit den Banken über eine Ablösung der Kredite durch einen Drittinvestor seien trotz intensiver Vermittlungsbemühungen auch des Poolführers gescheitert. Mittel für die Begleichung der offenen Kredite stehen ELSA nach eigenen Angaben derzeit nicht zur Verfügung.

Der Bestand des Unternehmens sei somit nicht gesichert. Der Vorstand prüft derzeit, ob die Voraussetzungen zur Stellung eines Insolvenzantrages gegeben sind.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


ELSA 15. Feb 2002

Einer der letzten Mitteilung aus dem Hause ELSA an die Presse zufolge, werde zZt...

Bernd 12. Feb 2002

Jungs, Ihr hört Euch alle wie Leichenfledderer an. der erste Gedanke: da gibts was...

Sascha 10. Feb 2002

Ja und mein Hund kann fliegen, und mein Hase macht Rock'n Roll Musik. Oder anders...

Sascha 10. Feb 2002

Genau das Gegenteil werden die machen denke ich, denn der Händler muss dir Garantie geben...

ELSA 09. Feb 2002

Hallo ELSA MA, ja, es stimmt 1. diese Entwicklung war für Insider absehbar 2. Die meisten...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Google
Neues Pixel 6 kostet 650 Euro

Das Pixel 6 Pro mit Telekamera und schnellerem Display kostet ab 900 Euro. Google verbaut erstmals einen eigenen Prozessor.

Google: Neues Pixel 6 kostet 650 Euro
Artikel
  1. M1 Pro/Max: Dieses Apple Silicon ist gigantisch
    M1 Pro/Max
    Dieses Apple Silicon ist gigantisch

    Egal ob AMD-, Intel- oder Nvidia-Hardware: Mit dem M1 Pro und dem M1 Max schickt sich Apple an, die versammelte Konkurrenz zu düpieren.
    Eine Analyse von Marc Sauter

  2. Klimaforscher: Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle
    Klimaforscher
    Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle

    Mit der Entnahme von CO2 in den nächsten Jahrzehnten netto auf null Emissionen zu kommen, klingt nach einer guten Idee. Ist es aber nicht, sagen Klimaforscher.
    Von James Dyke, Robert Watson und Wolfgang Knorr

  3. Kalter Krieg 2.0?: Die Aufregung um Chinas angebliche Hyperschallwaffe
    Kalter Krieg 2.0?
    Die Aufregung um Chinas angebliche Hyperschallwaffe

    Die Volksrepublik China soll eine Hyperschallwaffe getestet haben. China dementiert die Vorwürfe aber und sagt, es wäre ein Raumschiff gewesen.
    Eine Analyse von Patrick Klapetz

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 16% auf SSDs & RAM von Adata & bis zu 30% auf Alternate • 3 Spiele für 49€: PC, PS5 uvm. • Switch OLED 369,99€ • 6 Blu-rays für 40€ • MSI 27" Curved WQHD 165Hz HDR 479€ • Chromebooks zu Bestpreisen • Alternate (u. a. Team Group PCIe-4.0-SSD 1TB 152,90€) [Werbung]
    •  /