Deutsche Telekom startet den Rollout ihres UMTS-Netzes

Investitionen von 140 Millionen Euro alleine in 2002 vorgesehen

Die Deutsche Telekom hat gemeinsam mit der Siemens AG den Startschuss für den Rollout ihres deutschen UMTS-Netzes gegeben. Bis zum Jahresende soll in rund 20 Städten Technik der dritten Mobilfunkgeneration aufgebaut werden. Insgesamt investiert T-Mobile im Jahr 2002 in die Vorbereitungen von UMTS-Standorten und die notwendige System-Technik mehr als 140 Millionen Euro.

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"Mit dem heutigen technischen UMTS-Start stellen wir erneut unsere Innovations-Führerschaft im Bereich der mobilen Kommunikation unter Beweis", sagte Dr. Ron Sommer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom auf dem Internationalen Presse Kolloquium in Berlin. "Bereits in der Vergangenheit hat T-Mobile dem Markt immer wieder entscheidende Impulse gegeben. Der heutige Startschuss macht deutlich: UMTS ist keine ferne Zukunftsvision, die Evolution zum Mobilfunk der dritten Generation hat begonnen."

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Die Deutsche Telekom hat mit der Siemens AG einen weitreichenden Vertrag über die Bereitstellung von UMTS-Systemtechnik geschlossen, der auch im internationalen Markt von Bedeutung ist. "Ich freue mich, dass die Deutsche Telekom Siemens als Partner auch für diese Zukunftstechnologie ausgewählt hat", erklärte Dr. Heinrich von Pierer, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG. "Heute schlagen zwei Innovationsführer im Telekommunikationsmarkt, nämlich die Deutsche Telekom und Siemens, gemeinsam ein neues Kapitel in der Entwicklung des Mobilfunks auf. Das ist ein bemerkenswertes und weltweit beachtetes Ereignis. Mehr noch: Es ist ein Beweis für die führende Rolle zweier Global Player mit Heimatbasis Deutschland und ein Beleg für die Innovationskraft hier zu Lande", so von Pierer weiter.

In Deutschland hat T-Mobile bereits mehr als 5.000 Standorte für das neue UMTS-Netz gesichert. Weitere 2.000 sind noch in 2002 geplant.

Anlässlich des Internationalen Presse Kolloquiums in Berlin zeigt die Deutsche Telekom der Öffentlichkeit erstmals UMTS-Datenanwendungen, wie z. B. mobiles Videostreaming oder mobiles Videoconferencing.

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