Gartner: Erfolg bei Blade Servern nur mit Standard möglich
Interessenten sollten besser noch abwarten
Laut einer Studie von Gartner ist im Markt für Blade Server in den nächsten Jahren mit einem starken Wachstum zu rechnen. Die Marktforscher rechnen mit einem Wachstum von knapp 85.000 Einheiten im Jahr 2002 auf über eine Million im Jahr 2006. Bedingung für diese Entwicklung ist aber, dass sich die Hersteller auf einen gemeinsamen Standard einigen.
Ein Blade Server ist ein auf einer einzelnen Steckkarte untergebrachter Server. Durch die Kombination mehrerer dieser Serverkarten in einem Gehäuse entsteht eine extrem hohe Serverdichte. Zudem hat die Bauweise den Vorteil, dass das teure Gehäuse nicht für jeden Server einzeln beschafft werden muss.
Ein Fehlen von einheitlichen Standards wird nach Ansicht von Gartner Analyst Jeffrey Hewitt jedoch den Marktdurchbruch verhindern. Erst eine Standardisierung der Hardware würde größere Nachfrage erzeugen, da die Interoperabilität einzelner Hardwarebestandteile sonst nicht gewährt ist.
Gartner Dataquest empfiehlt den Interessenten von Blade Servern abzuwarten, bis einheitliche Hardwarestandards entwickelt und sich in Produkten manifestiert haben.
Währenddessen kündigte Hewlett-Packard eine Initiative mit dem Ziel an, einen offenen Standard für Blade Server zu etablieren.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed





