Offiziell: NVidia stellt GeForce4 vor - Erste Benchmarks

GeForce2 und GeForce3 werden abgelöst

Nachdem bereits so gut wie alle Informationen vorab bekannt wurden, hat nun auch NVidia offiziell seine neue GeForce4-Grafikchipfamilie angekündigt. Diese löst dabei die Vorgänger GeForce2 und GeForce3 komplett ab.

Artikel veröffentlicht am ,

Nun offiziell angekündigt
Nun offiziell angekündigt
Insgesamt gibt es fünf neue GeForce4-Chips, darunter drei GeForce4 MX und zwei GeForce4 Ti. GeForce4 MX und GeForce4 Ti unterscheiden sich nicht nur im Namen, Speicher und Taktraten, sondern auch in der Architektur. Während im GeForce4 Ti ein NV25-Kern, also im Grunde ein überarbeiteter GeForce3-Kern steckt, ist es beim GeForce4 MX ein NV17-Kern, der mehr mit der GeForce2 MX als mit der GeForce3 oder GeForce4 Ti verwandt ist. Auch eine Notebook-Variante, den GeForce4 Go, hat NVidia heute angekündigt.

GeForce4 Ti - Grafikchips für Anspruchsvolle
GeForce4 Ti 4400
GeForce4 Ti 4400
Im High-End-Bereich werden GeForce4 Ti 4400 und GeForce4 Ti 4600 die GeForce3 Ti 200 und GeForce3 Ti 500 ablösen. Die Transform-&-Lighting-(T&L-)Engine beider GeForce4-Ti-Chips bietet zwei programmierbare Vertex Shader, also einen mehr als die GeForce3-Chips, was 50 Prozent mehr Leistung bei Polygon-Effekten wie beispielsweise Haar- und Fell-Simulation bringen soll. Dem Pixel Shader, zuständig für erweiterte Textureffekte, hat NVidia zudem einen neuen Effekt namens Anisotropic Lighting spendiert, der bei der GeForce3 noch nicht gelistet wird. Marketingtechnisch wird die so erweiterte T&L-Engine mit dem Namen nfinite FX II bedacht.

GeForce4 Ti 4600
GeForce4 Ti 4600
Ebenfalls mit dem Zusatz II versehen ist die überarbeitete Lightspeed Memory Architektur (LMA) der GeForce4-Ti-Chips, welche den Grafikkarten-internen Datentransport weiter optimieren und Bandbreitenengpässe besser entschärfen soll - laut NVidia sollen auch hier 50 Prozent mehr Leistung erbracht werden. Architektonisch scheint sich jedoch nicht viel geändert zu haben, wie bei der GeForce3 werden vier Crossbar-Memory-Controller geboten, die den Datentransfer durch Parallelisierung beschleunigen.

Der neben dem zweiten Vertex Shader größte Unterschied zwischen GeForce3 Ti und GeForce4 Ti liegt allerdings in der Taktrate und dem Speicherausbau. Im Gegensatz zum GeForce3 Ti 200 (max. 200 MHz Chip/240 MHz DDR) und GeForce3 Ti 500 (max. 240 MHz Chip/250 MHz DDR) werden der GeForce4 Ti 4400 mit 300 MHz und sein DDR-Speicher mit 275 MHz getaktet. Beim neuen Topmodell, dem GeForce4 Ti 4600, sind es sogar 325 MHz Kern- und Speichertakt. Weiterhin sind beim GeForce4 Ti 128 MByte Speicherausbau der Standard, während es bei der GeForce3 Ti 64 MByte sind. Bisher gibt es nur eine GeForce3-Ti-200-Grafikkarte mit 128 MByte, die Gainward "GeForce3 PowerPack Ti/500 JUMBO Golden Sample", die wegen ihres Namens leicht mit einer Ti 500 verwechselt werden kann.

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Offiziell: NVidia stellt GeForce4 vor - Erste Benchmarks 
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Gangrael 25. Feb 2002

das hört mann gern, ich hab mir just eine gekauft und prombt will mann mir erzählen, ich...

Pleasdontkillme 21. Feb 2002

So Jungs, jetzt hört aber auf die Grafikkartenhersteller (oder Chiphersteller Nvidia...

Sputnik1 20. Feb 2002

Du hast auch keine Treiber für die banshee gefunden?? Mein Bruder sucht auch gerade...

Dante 09. Feb 2002

du bist schon son inCider ;)



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