Abo
  • Services:

PalmOS 5 kommt im Frühsommer

Palm stellt auf der PalmSource erste Beta-Version von PalmOS 5 vor

Auf der heute Abend beginnenden Entwicklerkonferenz PalmSource im kalifornischen San Jose zeigt Palm die erste Beta-Version von PalmOS 5, das erstmals mit ARM-Prozessoren laufen wird. Bisherige PalmOS-PDAs verwendeten den recht betagten Dragonball-Prozessor von Motorola. Palm will das PDA-Betriebssystem vor allem multimediatauglich und fit für den Unternehmenseinsatz machen, um nicht den Anschluss an WindowsCE zu verlieren.

Artikel veröffentlicht am ,

Palm verspricht, dass PalmOS 5 auf allen ARM-CPU läuft und sich auch mit den schnellen ARM-Prozessoren von Intel, Motorola und Texas Instruments verträgt. Somit haben die Entwickler von PalmOS-Geräten eine größere CPU-Auswahl zur Verfügung als bisher. Dabei soll der Wechsel zur ARM-Plattform die Batterielaufzeiten der Geräte nicht verkürzen.

Stellenmarkt
  1. Lidl Digital, Heilbronn
  2. thyssenkrupp AG, Essen

Zu den von Palm genannten Erweiterungen in PalmOS 5 zählen unter anderem erweiterte Sicherheitsfunktionen, wie eine 128-Bit-Verschlüsselung auf dem Gerät sowie SSL-Verbindungen bei Internet-Aktivitäten, wodurch ein gesicherter Datenverkehr per E-Mail oder ein verschlüsselter Zugang auf Webseiten möglich wird. PalmOS 5 kann zudem Musik in CD-Qualität in 16-Bit-Stereo aufnehmen und abspielen. Mit PalmOS 5 wird aus dem Singletasking-Betriebssystem nun ein Multitasking-System.

PalmOS 5 unterstützt endlich hochauflösende Bildschirme mit 320 x 320 Pixeln, wie die Konkurrenz von Sony und HandEra, die beide schon lange PalmOS-Geräte mit hochauflösenden Displays anbieten. Mit Skins soll die Oberfläche leicht nach eigenen Wünschen angepasst werden. Für den drahtlosen Datenzugriff unterstützt Palm OS 5 Bluetooth sowie Wireless Local Area Networks (WLAN). Trotz der Erweiterungen zeichnet sich auch PalmOS 5 durch einen geringen Speicherbedarf aus, verspricht der Hersteller.

Als große Herausforderung sieht Palm offenbar, dass existierende PalmOS-Software weiterhin auf PalmOS 5 laufen wird. Daher will Palm eng mit Software-Entwicklern zusammenarbeiten, um die Lauffähigkeit jetziger PalmOS-Software zu garantieren. Dabei sollen Programme, die die API (Application Programming Interfaces) von PalmOS 4.0 unterstützen, ohne Probleme und sogar schneller mit PalmOS 5 arbeiten.

Auf der PalmSource verteilt Palm eine so genannte "PalmOS 5 Compatibility"-CD an Software-Entwickler, auf der eine Vorabversion von PalmOS 5 sowie 20 dazu kompatible Programme enthalten sind. Damit können Software-Entwickler ihre Applikationen auf der Konferenz auf Vorseriengeräten von Intel, Motorola und Texas Instruments auf Lauffähigkeit prüfen. Außerdem stehen etliche Downloads rund um PalmOS 5 für Entwickler auf www.palmos.com zur Verfügung.

Palm will das fertige PalmOS 5.0 im Frühsommer an Lizenznehmer ausliefern, so dass wahrscheinlich noch in diesem Jahr mit ersten ARM-PDAs mit PalmOS 5 zu rechnen ist.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Lust for Darkness für 11,49€ und Ghost of a Tale für 14,99€)
  2. 57,90€ + 5,99€ Versand (zusätzlich 15€ Rabatt bei Zahlung mit Masterpass)
  3. jetzt bis zum 28.06. direkt bei Apple bestellen und die 0% Raten-Finanzierung erhalten
  4. (u. a. Lost Planet: Extreme Condition für 2,29€ und On Rusty Trails für 2,49€)

Folgen Sie uns
       


Gemini PDA - Test

Ein PDA im Jahr 2018? Im Test sind wir nicht restlos überzeugt - was vor allem an der Gerätegattung selber liegt.

Gemini PDA - Test Video aufrufen
Jurassic World Evolution im Test: Das Leben findet einen Weg
Jurassic World Evolution im Test
Das Leben findet einen Weg

Ian Malcolm hatte recht: Das Leben wird ausgegraben und gebrütet, es frisst und stirbt oder es bricht aus und macht Jagd auf die Besucher. Nur leider haben die Entwickler von Jurassic World Evolution ein paar kleine Design-Fehler begangen, so wie Henry Wu bei der Dino-DNA.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Vampyr im Test Zwischen Dracula und Doktor
  2. Fe im Test Fuchs im Farbenrausch
  3. Thaumistry: In Charm's Way im Test Text-Adventure der ganz alten Schule

Sonnet eGFX Box 650 im Test: Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet
Sonnet eGFX Box 650 im Test
Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet

Die eGFX Box 650 von Sonnet ist ein eGPU-Gehäuse, das dank 650-Watt-Netzteil auch mit AMDs Radeon RX Vega 64 läuft. Die Box ist zwar recht leise, dennoch würden wir den Lüfter gerne steuern.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Razer Core X eGPU-Box kostet 300 Euro
  2. eGFX Breakaway Box 650 Sonnets Grafik-Gehäuse läuft mit Vega 64
  3. XG Station Pro Asus' zweite eGPU-Box ist schlicht

CD Projekt Red: So spielt sich Cyberpunk 2077
CD Projekt Red
So spielt sich Cyberpunk 2077

E3 2018 Hacker statt Hexer, Ich-Sicht statt Dritte-Person-Perspektive und Auto statt Pferd: Die Witcher-Entwickler haben ihr neues Großprojekt Cyberpunk 2077 im Detail vorgestellt.
Von Peter Steinlechner


      •  /