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3Dlabs Wildcat III 6210 - Profi-Grafikkarte mit 416 MByte

Kleinere Version mit 208 MByte Speicher

Mit den Profi-Grafikkarten Wildcat III 6110 und Wildcat III 6210 will 3Dlabs im Bereich PC-Workstation-Grafikleistung neue Maßstäbe setzen. Beide setzen zwar weiterhin auf die ParaScale-Architektur, die alles in einem Chip vereint, sollen aber im Vergleich mit ihren Vorgängern doppelt so hohe Polygon-Leistung und Speicherbandbreite liefern.

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Die Wildcat-III-Familie bietet Unterstützung für OpenGL 1.3 und OpenML sowie erstmals auch für DirectX 7.0. Im Gegensatz zum Vorgänger werden nun auch Multitexturing, Bump-Mapping und Cube-Mapping sowie 32 anstatt nur 24 Lichtquellen von der Hardware berechnet. Weitere 3D-Features, die schon die Vorgänger boten: "SuperScene Antialiasing", "3D Volumetric Texturing", 10-Bit-Sub-Pixel-Genauigkeit, hohe Geometrie-Genauigkeit und Texture-Koordinaten-Präzision.

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An beide neuen Grafikkarten können zwei DVI-Displays angeschlossen und getrennt angesprochen werden. Genlock-Unterstützung ermöglicht zudem bei der Wildcat III 6210 die Synchronisierung mit externen Quellen auf eine minimale Bildwiederholrate.

Unterschiede zwischen der Wildcat III 6110 und der leistungsfähigeren Wildcat III 6210 gibt es ansonsten hauptsächlich beim Speicherausbau. Während die Wildcat III 6110 mit 208 MByte Speicher bereits doppelt so viel Speicher wie erhältliche Wildcat-II-Produkte bietet, sind es bei der Wildcat III 6210 beachtliche 416 MByte. Diese teilen sich bei Wildcat III 6110/Wildcat III 6210 wie folgt auf: Frame Buffer 64 MByte/128 MByte, Texture Memory 128 MByte/256 MByte, DirectBurst Memory 16 MByte/32 MByte.

Auf einem Pentium-4-System mit 2 GHz RD-RAM soll die Wildcat III 6210 unter SPECviewperf 6.1.2 etwa 18 bis 87 Prozent schneller sein als die Konkurrenten NVidia Quadro2 Pro und ATI FireGL 4.

Beide neuen Wildcat-III-Grafikkarten sollen - zumindest in den USA - bereits in Workstations verschiedener Anbieter zu finden sein. Einzelpreise nannte das Unternehmen nicht. Derzeit werden Windows 2000 und Windows XP unterstützt, Treiber für Windows NT sollen folgen.

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