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Keine Modchip-Lieferungen mehr in die USA

US-Zoll unterbindet Einfuhr von bestimmtem Konsolenzubehör. Da der Digital Millennium Copyright Act (DMCA) das Umgehen von Kopierschutzmechanismen verbietet, dürfte es für US-Bürger bald schwierig sein, ihre Spielekonsolen nachträglich von Kopierschutzmechanismen zu "befreien". Der US-Zoll hat bereits damit angefangen, Modchip-Lieferungen zum Absender zurückgehen zu lassen.
/ Christian Klaß
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Zumindest der asiatische Versender Lik-Sang hat vermeldet(öffnet im neuen Fenster), ab sofort keine Modchips mehr in die USA, Kanada, Mexiko sowie lateinamerikanische Länder ausliefern zu wollen. Das gilt nicht nur für den PlayStation 2-Modchip Neo4, sondern auch für alle anderen Modchips.

Auf Nachfrage von Golem.de erklärte Lik-Sang, dass der US-Zoll sämtliche als Modchip "erkannte" Produkte zurückgehen lassen würde. Dabei soll der US-Zoll besonders "großzügig" damit sein, Produkte als "mod chip" zu deklarieren. Betroffen sind laut Lik-Sang selbst Game-Boy-Wurmlichter (Lichtaufsätze), optische Kabel, Dreamcast-Programmier-Kabel, Videoumschalter und was sonst noch so an Konsolen-Zubehör bestellt wird.

Kunden außerhalb Amerikas können Bestellungen für Modchips weiterhin bei Lik-Sang aufgeben. Ob in Europa bald ähnliche Probleme auftreten, wird von der weiteren politischen und rechtlichen Entwicklung um den Urheberrechtsschutz abhängen.


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