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Drahtlose Kommunikation ist ein extremes Sicherheitsrisiko

Studie: Gute Aussichten für Anbieter von sicheren Lösungen

Drahtlose Kommunikation wie Mobiltelefonie, funkbasierte Computervernetzung und Datenübertragung von und zu Laptops oder Taschencomputern ist inzwischen allgegenwärtig. Eine Vielzahl von Unternehmen ist allerdings darauf angewiesen, dass sensible Daten und Informationen über verlässliche Übertragungswege nur an die gewünschten Empfänger gelangen. Mittlerweile hat sich die Erkenntnis, dass es in vielen Bereichen noch an einer umfassenden und angemessenen Sicherheitsarchitektur mangelt, auch zu den Nutzern herumgesprochen und so steigen die Absatzchancen für die Anbieter entsprechender Lösungen.

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Die Unternehmensberatung Frost & Sullivan prognostiziert in einer Analyse für die nächsten Jahre immense Umsatzsteigerungen: 2001 noch auf 99,6 Millionen US- Dollar beziffert, soll der Europamarkt der Sicherheitstechnologien für drahtlose Kommunikation bis 2005 bereits 793,9 Millionen US-Dollar wert sein. Für eine solche Entwicklung müssen die beiden Sektoren Geräte- und Übertragungssicherheit allerdings noch an ihren Technologien feilen, und auch den Anbietern professioneller Dienste fehlt es bislang noch an Überzeugungskraft.

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Der Bedarf an drahtloser Sicherheit ist hoch. "Wir betrachten das Fehlen adäquater Angebote sogar als eine der größten Wachstumsbremsen im Markt für kabellose Kommunikation", so Jose Lopez, Sicherheitsexperte bei Frost & Sullivan. "Werden sensible Geschäftsdaten über mobile Geräte übertragen, ist das Sicherheitsrisiko meist um ein Vielfaches höher als bei stationären Anlagen in einem geschützten Unternehmensumfeld. Neben den Geräten ist die Transmissionstechnologie selbst bislang zu stark angreifbar. Ist eine gute Sicherheitslösung jedoch korrekt implementiert, dürfte das Risiko nicht höher sein als in einer 'verdrahteten' Umgebung." Manchmal müssen die vorhandenen Lösungen für stationäre Anlagen nur leicht modifiziert werden, um die drahtlose Kommunikation zu sichern; in anderen Fällen dagegen sind ganz neue Produkte erforderlich.

Vorangetrieben wird die Marktentwicklung durch Bemühungen von mehreren Seiten: Mobilgerätehersteller und -vertreiber, Anbieter von Sicherheitslösungen, Funknetzbetreiber, Systemintegratoren und -berater, die Unternehmen und letztendlich die Endnutzer selbst drängen auf schnelle Fortschritte. Sind die Anfangsschwierigkeiten überwunden und ist die Branche erst einmal so richtig in Fahrt gekommen, wird das Marktwachstum auch über 2005 hinaus seine Rasanz beibehalten.

Innerhalb des Produktmarkts für die Sicherheit mobiler Geräte halten die Laptops den Löwenanteil. Höhere Wachstumsraten sind gemäß Frost & Sullivan allerdings bei den Handys und Taschencomputern (PDAs) zu erwarten, da ihre Funktionalität ständig erweitert wird und immer mehr Geräte bestimmte Technologien wie Wireless Public Key Infrastructure (WPKI) unterstützen. Mit zunehmender Marktreife wird es darum gehen, sich auf Standards zu einigen und das Problem der mangelnden Interoperabilität zwischen Händlerausstattungen zu lösen. Erst dann ist laut der Analyse eine Akzeptanz im Massenmarkt zu erwarten.

"In der Diskussion um drahtlose Sicherheit dreht sich momentan alles nur um Wireless Local Area Networks (WLAN)", stellte Lopez fest. "Der Bereich für Wide-Area-Network-Sicherheit (WAN) ist jedoch viel größer, und Virtual Private Networks (VPN) für WANs haben die besseren Wachstumsaussichten. Davon abgesehen werden auch andere Technologien wie Wireless Transport Layer Security (WTLS) und WPKI zur Sicherung der kabellosen Kommunikation beitragen. Hier ist allerdings erst ab Ende 2004 mit einer Marktakzeptanz zu rechnen."

Was den Sektor für professionelle Dienste (Integration und Systempflege) betrifft, sind Komplettlösungen gefragt. "Ein Unternehmen, das WLANs implementiert, wird von vornherein eine Lösung wählen, die den Sicherheitsaspekt bereits beinhaltet", erläuterte Lopez. "Alles andere ist dem Kunden zu kompliziert." Gleichzeitig ist bei der Implementierung darauf zu achten, dass eine echte End-zu-End-Lösung über das gesamte Netz hinweg geboten wird. "Sämtliche Bestandteile sollten interoperabel und skalierbar sein, da sich potenzielle Schwachstellen leicht vervielfachen."



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