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Verfrüht angekündigt: GeForce4-Karten von ASUS (Update)

Pressemitteilung über GeForce4-Grafikkarten entfleucht ins Netz

Schon vor der offiziellen GeForce4-Ankündigung ist eine Pressemitteilung des Hardwareherstellers ASUSTek Computer Inc. verfrüht ins Internet entfleucht. Enthalten sind Details über eine neue Serie von GeForce4-Grafikkarten die eigentlich erst am 6. Februar, zur öffentlichen Ankündigung von NVidias Grafikchips, veröffentlicht werden sollten.

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Die auf der britischen Website "The Inquirer" veröffentlichte ASUS-Pressemitteilung listet fünf verschiedene GeForce4-Grafikkarten mit jeweils unterschiedlichen GeForce4-Ti-(NV25-) und GeForce4-MX-Chips (NV17). Die GeForce4-Ti-Chips verfügen dabei über eine überarbeitete programmierbare Transform & Lighting (T&L) Engine, die sich laut ASUS nFiniteFX II nennt. Bei den GeForce4-MX-Chips wird diese nicht erwähnt, hier gibt es seitens ASUS nur einen Hinweis auf die überarbeitete Lightspeed Memory Architecture II, mit der NVidia vermutlich weitere Tricks zur Bandbreitenoptimierung einführt. Alle neuen GeForce4-Chips scheinen einen neuen Anti-Aliasing-Modus namens Accuview und die Mehrschirm-Unterstützung nView mit sich zu bringen.

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Das neue Grafikchip-Topmodell von NVidia scheint der GeForce4 Ti 4600 zu sein, der laut der verfrühten Pressemitteilung in der "ASUS V8460 Series GeForce4 Ti 4600 Graphics Card" steckt. Der Chip wird mit 330 MHz getaktet, ebenso wie die ihm zur Seite stehenden 128 MByte DDR-SDRAM.

Der GeForce4 Ti 4400, auf der "ASUS V8440 Series GeForce4 Ti 4400 Graphics Card" zu finden, wird mit 300 MHz getaktet. Die ihm zur Seite stehenden 128 MByte DDR-SDRAM werden mit 275 MHz (bzw. 550 MHz) getaktet.

Den leistungsfähigsten GeForce4-MX-Chip, den GeForce4 MX Pro, will ASUS auf seiner "V8170Pro GeForce4 MX Pro Graphics Card" einsetzen. Der GeForce4 MX Pro wird - wie der GeForce4 Ti 4400 - mit 300 MHz getaktet, der DDR-Speicher mit 275 MHz. Allerdings stehen dem GeForce4 MX Pro - zumindest bei ASUS - "nur" 64 MByte DDR-SDRAM zur Verfügung.

Etwas weniger Leistung bringt der für breiten Einsatz in Desktop-Rechnern gedachte GeForce4 MX DDR, der mit 270 MHz getaktet wird. Der Speichertakt beträgt 200 MHz (bzw. 400 MHz), auch bei diesem GeForce4-MX-Chip werden 64 MByte DDR-SDRAM eingesetzt. ASUS will den Chip auf der V8170DDR einsetzen.

Der "kleinste" Neuling im Bunde ist ASUS zufolge der GeForce 4 MX SDR, der mit 250 MHz getaktet wird. Der ihm zur Seite stehende SDRAM-Speicher wird mit 166 MHz getaktet. Den für den niedrigeren Preisbereich gedachten GeForce4 SDR setzt ASUS in seiner "V8170SE GeForce4 MX SDR Graphics Card" ein.

Laut der vom Inquirer veröffentlichten ASUS-Pressemitteilung werden die ASUS-Grafikkarten mit GeForce4-Chips ab Ende Februar in großen Stückzahlen verfügbar sein. NVidia hat die neuen Grafikchips noch nicht selbst angekündigt, die Gerüchteküche ist jedoch schon seit langem aktiv. Zudem gab es noch weitere Risse in NVidias Mantel des Schweigens, als beispielsweise ein französischer Händler die ersten GeForce4-MX-Grafikkarten listete. Allerdings enthielten dort die GeForce4-MX-Chips Nummern im Namen. Ein weiteres Indiz für die nahende GeForce4-Markteinführung waren die immer noch anhaltenden gravierenden Lieferschwierigkeiten bei GeForce2- und GeForce3-Grafikkarten. In dieser Woche hat Apple zudem neue PowerMac-G4-Rechner mit GeForce4-MX-Grafikkarten angekündigt, ohne jedoch irgendwelche technische Details zu nennen.



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Leon 31. Jan 2002

ich stimme da mit derm einung von n8falter überein!! da nvidia anscheinend schon langsam...

N8Falter 30. Jan 2002

Na so langsam glaube ich das hier NVidia absichtlich die Gerüchteküche schürt. Jedenfalls...


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