FSF fordert Korrektur der Einigung im Microsoft-Prozess

Einigung lässt entscheidende Lücken für Microsoft offen

Eben Moglen, Rechtsberater der Free Software Foundation (FSF) und Jura-Professor an der Columbia University Law School in New York, hat ein Statement zur außergerichtlichen Einigung im Kartellrechtsstreit der Vereinigten Staaten gegen Microsoft veröffentlicht. Nach Meinung der FSF sollte der durch Microsoft hinzugefügte "Wortschwall" entfernt werden, der den Wert der Einigung eliminiert.

Artikel veröffentlicht am ,

"Die Sprache des 'Proposed Judgment' sollte berichtigt werden, um Microsoft zu verpflichten, zeitnahe und akkurate API-Information an alle herauszugeben, deren Programme mit Microsoft Windows oder Applikationen für Microsoft Windows zuammenarbeiten", konkretisiert Moglen.

Stellenmarkt
  1. FullStack Entwickler / Developer (m/w/d) mit Backend Fokus
    DRÄXLMAIER Group, Garching
  2. Product Owner (m/w/d) - Cloud Plattform
    STRABAG BRVZ GMBH & CO.KG, Stuttgart, Köln, Berlin, Frankfurt am Main, Wien (Österreich)
Detailsuche

Die vorgeschlagene Einigung erlaube es Microsoft, gerade diese Zusammenarbeit durch zwei Methoden zu verhindern. Zum ersten könnte Microsoft demnach API-Information gegenüber Entwicklern freier Software mittels Lizenzforderungen zurückhalten, da diese nicht in der Lage seien, für solche Lizenzen zu bezahlen. Damit würden vor dem größten Konkurrenzprodukt von Windows, GNU/Linux, der Zugang zu den APIs versperrt bleiben.

Zum zweiten enthalte der Vorschlag eine weit gefasste Sprache, die Kommunikations-Protokolle ausschließt. Somit könne Microsoft nicht argumentieren, dass alle APIs und Kommunikations-Protokolle, die in Verbindung mit Sicherheits- und Authentifizierungs-Aspekten des elektronischen Handels stehen, geheim bleiben können. Allerdings müssten im allgemeinen Verständnis der Industrie solche Protokolle öffentlich und dokumentiert sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard

Rund 20 Milliarden US-Dollar haben die Aktien von Sony verloren. Nun hat der Konzern erstmals den Kauf von Activision Blizzard kommentiert.

Microsoft: Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard
Artikel
  1. Parallel Systems: Ehemalige SpaceX-Mitarbeiter entwickeln neuartige Güterzüge
    Parallel Systems
    Ehemalige SpaceX-Mitarbeiter entwickeln neuartige Güterzüge

    Das Startup Parallel Systems will konventionelle Züge durch modulare Fahrzeuge mit eigenem Antrieb und Energieversorgung ersetzen.

  2. Vor- und Nachteile: Neue Studie untersucht Homeoffice-Auswirkungen
    Vor- und Nachteile
    Neue Studie untersucht Homeoffice-Auswirkungen

    Das Institut der deutschen Wirtschaft hat Angestellte und Unternehmen zu ihren Homeoffice-Erfahrungen befragt - mit gemischten Ergebnissen.

  3. DNS4EU: EU will eigenen DNS-Resolver mit Netzsperren
    DNS4EU
    EU will eigenen DNS-Resolver mit Netzsperren

    Die Länder und Bürger der EU sollen einen eigenen DNS-Resolver-Dienst bekommen, der auch DNS-Filter und Netzsperren umsetzt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Xbox Series X jetzt bestellbar • LG OLED (2021) 40% günstiger (u.a. 65" 1.599€) • WD Black 1TB SSD 94,90€ • Lenovo Laptops (u.a. 17,3" RTX3080 1.599€) • Gigabyte Mainboard 299,82€ • RTX 3090 2.399€ • RTX 3060 Ti 799€ • MindStar (u.a. 32GB DDR5-6000 389€) • Alternate (u.a. Samsung LED TV 50" 549€) [Werbung]
    •  /