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Melchers mit neuem Thin-Client-Betriebssystem

Thin-Client-Betriebssystem Igel Flash Linux 3.0 ab 2. Februar erhältlich

Melchers NETwork COMponents will am 2. Februar das Betriebssystem Igel Flash Linux 3.0 veröffentlichen, mit dem dann alle Linux-basierenden IGEL Thin Clients ausgestattet werden sollen. Das embedded Linux der Igel Thin Clients ist eine Eigenentwicklung von Melchers.

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Auf Basis des Linux Kernel 2.4.17 wurde ein Betriebssystem geschaffen, das stark komprimiert auf dem Flash-Memory des Thin Clients gespeichert ist und von dort gebootet wird. In der einfachsten Version, wie es im Igel-308 Compact zum Einsatz kommt, hat es auf einem 8-MB-Flash-Modul Platz.

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Auf 16 MB kommt der gepackte Kernel, wenn zu den Standard-Protokollen ICA 6.2 und RDP die ganze Palette der Terminal-Emulationen hinzu kommt, wie z.B. beim Igel-416 Winestra. Die Terminal-Emulationen ermöglichen nicht nur das gleichzeitige Arbeiten auf unterschiedlichen Host-Systemen in parallelen Sessions, sondern machen den Thin Client auch zum vollwertigen Ersatz für alte Terminals etwa aus der IBM- oder Siemens-Welt.

In der "Premium"-Version schließlich enthält Igel Flash Linux noch zusätzlich einen Browser, einen lokalen E-Mail-Client und eine Java Virtual Machine. Als Standard wird der Netscape Communicator 4.79 verwendet; auf Wunsch ist der Thin Client aber auch mit den Browsern Konqueror, Mozilla oder Opera erhältlich.

Das System ist so aufgebaut, dass einzelne Module wie Browser-Plug-Ins oder Geräte-Treiber für kundenspezifische Software-Images problemlos kombiniert werden können - ein lösungsorientierter Ansatz, der beispielsweise mit WindowsCE so gar nicht möglich wäre, so Melchers. Ein besonderes Augenmerk legten die Entwickler auf einfache Administrier- und Konfigurierbarkeit. Beim Look-and-Feel hingegen ließen sie sich von Microsoft Windows CE inspirieren.

"Auch wenn die Möglichkeiten, die man im Einsatz von Linux-Thin-Clients hat, ungleich vielfältiger sind, kann sich jeder, der schon einmal ein CE-basierendes Terminal konfiguriert hat, ohne weiteres auch mit unseren Linux-Geräten zurechtfinden", ist sich Ralf Gehrmann, Product Manager Netcom bei Melchers, sicher. "Die Gestaltung der Benutzeroberfläche erleichtert den parallelen Einsatz unserer CE-Geräte oder den Umstieg von anderen CE-basierenden Terminals."

Alle gängigen Einstellungen, wie Tastaturbelegung, Bildschirmeinstellungen oder Druckerkonfiguration, kann der Administrator mit Hilfe des IGEL Remote Managers zentral für alle Arbeitsplätze vornehmen. Die Administrationssoftware ist im Lieferumfang der Thin Clients enthalten. Auch tiefergehende Einstellungen am Thin Client, die von Systemintegratoren bisher auf Befehlszeilen-Basis bearbeitet wurden, sollen nun über ein "Registry" genanntes Menü per Mausklick geändert werden. Zukünftige Aktualisierungen des IGEL-Betriebssystems werden wie bisher kostenlos per FTP-Download durchgeführt und sollen dank einer dreistufigen Update-Routine absolut absturzsicher sein.



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