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Palm stellt monochromen Wireless-PDA in den USA vor

Palm i705 löst Palm VII ab; Gerät wird nicht nach Deutschland kommen. Am heutigen Montag stellt Palm in den USA einen Wireless-PDA mit PalmOS 4.1 vor, der über spezielle Dienste Messaging-Funktionen sowie drahtlosen E-Mail- und Web-Zugang ermöglicht. Das Gerät richtet sich vornehmlich an Unternehmenskunden und Anwender, die viel unterwegs arbeiten. Palm bietet dieses Paket ausschließlich in den USA an; ein Marktstart in Deutschland ist nicht vorgesehen.
/ Ingo Pakalski
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Die Hardware-Ausstattung des Palm i705 birgt keinerlei Überraschungen und entspricht gerade so dem derzeit technischen Stand bei PalmOS-PDAs. So besitzt das Gerät einen 33-MHz-Dragonball-Prozessor, 8 MByte RAM, einen Vibrationsalarm, SD-Card-Slot, PalmOS 4.1, einen Lithium-Polymer-Akku und ein hintergrundbeleuchtetes Monochrom-Display. Das knapp 170 Gramm wiegende Gerät misst 11,8 x 7,7 x 1,5 cm.

Der Wireless-Dienst Palm.Net bietet ein Paket-basiertes Daten-Netzwerk, das in 260 amerikanischen Großstädten verfügbar sein soll. Für die Nutzung des Dienstes fallen monatliche Kosten an, wobei drei verschiedene Preismodelle zur Verfügung stehen: Der Einsteigertarif Associate kostet 19,99 US-Dollar pro Monat und umfasst in dieser Zeit einen Datentransfer von 100 KByte. Einen unbegrenzten Daten-Zugang gibt es mit dem Paket Executive Unlimited, das mit 39,99 US-Dollar im Monat zu Buche schlägt. Wer sich für ein Jahr an den Dienst bindet, erhält dieses Paket unter der Bezeichnung Executive Unlimited Annual für 34,99 US-Dollar pro Monat. Bei allen drei Diensten fallen zusätzlich einmalige Aktivierungsgebühren von 9,99 US-Dollar an.

Diese nur in den USA angebotenen Dienste erlauben unter anderem unbegrenzten Web-Zugang, Instant-Messaging-Funktionen über den AOL Instant Messenger und den E-Mail-Empfang von bis zu acht verschiedenen Zugängen, wobei eingehende Nachrichten mittels Vibration, Klingelton oder blinkender LED signalisiert werden. Zur Bearbeitung der E-Mails liegt die Palm-Software MultiMail Deluxe bei, die auch per HotSync Daten zwischen einem Desktop-PC austauschen kann, aber nur, wenn Microsoft Outlook als E-Mail-Programm verwendet wird. Natürlich enthält der i705 alle üblichen PIM-Applikationen zur Terminplanung, Adressverwaltung und Aufgabenplanung.

Wie schon bei anderen Palm-Modellen liegt auch dem i705 Documents To Go 4.0 bei, um Word- und Excel-Dateien sowie PowerPoint-Präsentationen auf den PDA übertragen und bearbeiten zu können. Auch die MGI PhotoSuite Mobile Edition und der Palm Reader gehören zum Lieferumfang. Als Zubehör bietet Palm eine neue 60,- US-Dollar teure Mini-Tastatur für das Gerät an, die im Grunde über das Graffiti-Feld gestülpt wird und so auch unterwegs die Texteingabe erleichtern soll.

Der Palm i705 soll in dieser Woche in den USA mit Dockingstation und Netzteil zum Preis von 449,- US-Dollar in den Handel kommen. In Deutschland wird das Gerät – ähnlich wie der betagte Palm VII – nicht angeboten.


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