Arcor und Bahn unterzeichnen Telematik-Vertrag
Die Bilanzierung erfolgt rückwirkend zum 01. Januar 2002. Der Aufsichtsrat der Arcor AG & Co. stimmte am Donnerstag einstimmig den Verträgen zu. Die Unterzeichnung steht noch unter dem Zustimmungsvorbehalt der Gremien der DB AG und der zuständigen Behörden. An dem Gemeinschaftsunternehmen ist Arcor mit 50,1 Prozent beteiligt – die Deutsche Bahn mit 49,9 Prozent. Die Deutsche Bahn hat die Option, ihren Anteil an der Arcor DB-Telematik ab dem 1. Juli 2002 zu erhöhen. Unabhängig davon bleibt die Bahn mit 18 Prozent an Arcor beteiligt. Zum Vorsitzenden der Geschäftsführung soll Rolf Endregat ernannt werden. Er verantwortet im Arcor-Vorstand in Personalunion weiterhin das Ressort Telematik.
Die Arcor DB-Telematik hat ihren Firmensitz in Frankfurt am Main. Insgesamt 3.700 Mitarbeiter von Arcor werden in die neue Gesellschaft wechseln. Zu den Aufgaben der Arcor DB-Telematik werden ab April die Installation und der Betrieb eines digitalen Zugfunk-Systems sowie der Aufbau von Telekommunikationsanlagen in elektronischen Stellwerken gehören. Auch für die Wartung und den Betrieb von sämtlichen bahninternen Telekommunikationsanlagen wird die neue Gesellschaft zuständig sein.
Sprachtelefon-Dienste, den Betrieb des IP-Netzes und Internet-Services realisiert Arcor auch in der Zukunft für die Bahn. Solche Standard-Telekommunikationslösungen sind nach Unternehmensangaben in bestehenden langfristigen Verträgen vereinbart.
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