Patent: HP und UCLA verdrahten Moleküle

"Die ganze Arbeit zeigt, dass die Programmierung in Zukunft die heutigen komplexen, hochpräzisen Methoden für die Fertigung von Computer-Chips ersetzen könnte", so Kuekes. "Sobald ein zu Grunde liegendes Rastergitter zusammengebaut wurde, könnte Programmierung genutzt werden, um ein sehr komplexes logisches Design durch elektronisches Setzen der passenden Konfigurations-Schalter in der Molekular-großen Struktur zu implementieren."

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Die im neuen Patent beschriebene Technik soll dabei eine große Hürde beseitigen - denn bisher hätten bisherige Experimente gezeigt, dass sich bei einem einzelnen großen Rastergitter alle elektrischen Signale gegenseitig stören. Die Lösung sei ein Kürzen der einzelnen Drähte in einzelne Abschnitte sowie ein Umwandeln einiger Draht-Schnittstellen in Isolatoren.

"Im Wesentlichen teilt man eine Stadt in kleinere Nachbarschaften, mit kleineren lokalen Straßen innerhalb jedes Stadtteils und größeren Straßen, welche für Verbindungen sorgen", so Williams.

Die Isolatoren werden durch chemisch andersartige "Cutter Wires" erzeugt. Ein Spannungsunterschied zwischen Cutter Wire und dem Zieldraht erzeugt den Isolator. Die Kontrolle der Spannung und Ladungen war bereits der Inhalt des oben erwähnten Patents "Demultiplexer for a Molecular Wire Crossbar", das Williams und Kuekes im Jahr 2001 anerkannt bekommen haben. Damit können Molekül-große Geräte mit aktueller, etwa 100-mal größerer Silizium-Technologie verbunden werden. Vereinfacht gesagt, erfolgt die Kontrolle über eine spezielle Demultiplexing-Technik, die über einem chemischen Prozess lithografisch erzeugte Drähte mit nanometergroßen Drähten verbindet.

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