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Informations- und Kommunikationswirtschaft mit Miniwachstum

Nur 2 Prozent Zuwachs im Jahr 2001

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) hat aktualisierte Konjunkturdaten für das Jahr 2001 vorgelegt. Demnach ist der deutsche Markt für Informationstechnik und Telekommunikation (ITK) in 2001 nur um 2 Prozent auf 140 Milliarden Euro gewachsen.

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"Das vergangene Jahr war das bisher schwierigste für die deutsche Informations- und Kommunikationswirtschaft", kommentiert Bernhard Rohleder, Vorsitzender der BITKOM-Geschäftsführung. Insbesondere die Binnennachfrage nach Endgeräten und Systemen habe stark nachgelassen. Aus dieser Talsohle wird sich der Markt laut BITKOM im Jahresverlauf 2002 allmählich wieder herausbewegen.

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Noch im Frühjahr vergangenen Jahres hatten alle Indikatoren auf eine nur kurzzeitige konjunkturelle Schwächung hingedeutet. In der zweiten Jahreshälfte hat die Investitionszurückhaltung dann aber schnell und heftig fast alle Marktsegmente erfasst. "Vor allem Hersteller von Handys, PCs und Peripheriesystemen bekamen das schwierige Marktumfeld deutlich zu spüren", so Rohleder. Die Rückgänge im Hardwaremarkt konnten allerdings durch ein leicht einstelliges Wachstum in den Segmenten Software, IT-Services und Telekommunikationsdienste ausgeglichen werden. "Bei dem Versuch, wieder Tritt zu fassen, darf man den Hardware-Anbietern jetzt keinen Klotz ans Bein binden", forderte Rohleder mit Blick auf die Diskussion um zusätzliche Urheberabgaben.

Im Markt für Informationstechnik blieben die Umsätze in Summe mit einem Volumen von 72 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Der Umsatz ging für Server um 2 Prozent und für PCs um 16 Prozent zurück. Software und informationstechnische Dienstleistungen legten demgegenüber leicht um etwa 4 Prozent zu und kompensierten hiermit die Verluste im Hardwaremarkt. Der Markt für Telekommunikation wuchs in 2001 auf ein Volumen von 68 Milliarden Euro. Hier mussten Handys und sonstige Telekommunikationsendgeräte zwar zweistellige Rückgänge verbuchen. Durch eine Steigerung um 8 Prozent bei den TK-Diensten schloss der Gesamtmarkt für Telekommunikation letztlich aber dennoch mit einem Plus von 3 Prozent.

Die Branche hat auf die Turbulenzen des vergangenen Jahres mit einer Anpassung der internen Kostenstrukturen reagiert. "Das härteste Stück der Strecke haben wir damit hinter uns", so Rohleder. Nun komme es darauf an, dass auch die Politik auf die zyklische Entwicklung reagiere. "Die Unternehmen brauchen Platz zum Atmen", so Rohleder. "Das deutsche Korsett aus arbeits-, ordnungs- und wettbewerbsrechtlichen Regeln muss aufgeschnürt werden."



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