Athlon XP Cool'n'Quiet - Stromsparprozessor für Desktops

Kühler Desktop-Prozessor für leise Systeme - leider nur für PC-Hersteller

Wenig Hitzeentwicklung und hohe Systemleistung sind zwei Attribute, die bisher bei Desktop-Prozessoren schwer unter einen Hut zu bringen waren. Zumindest Großkunden bietet AMD nun eine spezielle Version des Athlon-XP-Prozessors an, der dank neuer "Cool'n'Quiet"-Stromspartechnik beides bieten soll.

Artikel veröffentlicht am ,

Cool'n'Quiet, was auf Deutsch "kühl und leise" bedeutet, soll ähnlich AMDs PowerNow-Stromspartechnik für Notebooks funktionieren: Entsprechend angepasste Betriebssysteme können die Taktrate des Prozessors in feinen Schritten auf die erforderliche Systemleistung anpassen. Damit soll der stromsparende Prozessor deutlich weniger Abwärme entwickeln, entsprechend weniger Kühlleistung benötigen und somit das Gesamtsystem umso leiser machen.

Stellenmarkt
  1. Mitarbeiter:in Marketing Schwerpunkt Digital/Web (m/w/d)
    Hochschule RheinMain, Wiesbaden
  2. IT-Mitarbeiter (m/w/d) für klinische Anwendungen und Digitalisierungsprojekte
    Diakonie-Klinikum Stuttgart, Stuttgart
Detailsuche

Im Unterschied zu PowerNow arbeitet Cool'n'Quiet allerdings nicht mit variabler, sondern mit konstanter Spannung. In diesem Falle sind es 1,5 Volt. Sockel-A-Mainboards, die diese Spannung unterstützen, sollen mittels eines speziellen BIOS mit dem neuen Athlon XP umgehen können.

Athlon-XP-Prozessoren mit Cool'n'Quiet werden anfangs mit 1,3 GHz und dem QuantiSpeed-Rating 1500+ ausgeliefert. Höhere Taktraten sollen folgen. Der Athlon XP 1500+ mit Cool'n'Quiet soll sich mit einer auf 35 Watt ausgelegten Kühlung (35 Watt Power Envelope) zufrieden geben. Zum Vergleich: Ein normaler Athlon XP 1500+ benötigt rund 58 Watt.

Hitachi ist der erste Hersteller, der PCs mit dem stromsparenden Athlon XP speziell für den japanischen Markt ausliefert. Die Prozessoren stellt AMD bereits her, sie sind jedoch nur für PC-Hersteller gedacht, ähnlich wie Intels stromsparende Pentium III Tualatin (dem Intels SpeedStep-Stromspartechnik fehlt). Die Prozessoren werden nicht im Einzelhandel erhältlich sein, so AMD-Sprecher Jan Gütter gegenüber Golem.de.

Golem Akademie
  1. Jira für Systemadministratoren: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    24.–25. Januar 2022, virtuell
  2. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    24.–28. Januar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Kommentar:
Es ist zu hoffen, dass auch Endkunden sich in Zukunft einzelne Desktop-Prozessoren mit flexiblen Taktraten kaufen können, denn je mehr der PC seinen Platz im Wohnzimmer findet, umso weniger will man ihn störend bemerken. Interessant ist, dass Prozessor-Hersteller - auch AMD - noch auf der CeBIT 2001 gegenüber Golem.de behaupteten, dass Stromspar-Funktionen im Desktop-Rechner keinen interessieren würden...

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


jtsn 06. Dez 2004

Das Posting ist übrigens fast drei Jahre alt. Hättest Du nicht noch bis zum 23.01.05...

turboklaus 06. Dez 2004

In diesen Rechnern betreibst du ja auch keine wertvollenen Komponenten, wie aktuelle...

jtsn 23. Jan 2002

Der Cyrix 6x86MX/200 (die Heizung schlechthin, aber eigentlich für 266 MHz vorgesehen...

Frank Trepte 22. Jan 2002

... und damit die board hersteller dazu eine möglichkeit haben, werden solche serien...

Christoph Nelles 21. Jan 2002

dann sollten die board hersteller schnell anfangen, ihre boards dazu kompatibel zu machen.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Sam Zeloof
Student baut Chip mit 1.200 Transistoren

In seiner Garage hat Sam Zeloof den Z2 fertiggestellt und merkt scherzhaft an, Moore's Law schneller umgesetzt zu haben als Intel selbst.

Sam Zeloof: Student baut Chip mit 1.200 Transistoren
Artikel
  1. IBM E10180-Server: Watson Health anteilig für 1 Mrd. US-Dollar verkauft
    IBM E10180-Server
    Watson Health anteilig für 1 Mrd. US-Dollar verkauft

    Mit Francisco Partners greift eine große Investmentgruppe zu, das Geschäft mit Watson Health soll laut IBM darunter aber nicht leiden.

  2. Xbox Cloud Gaming: Wenn ich groß bin, möchte ich gerne Netflix werden
    Xbox Cloud Gaming
    Wenn ich groß bin, möchte ich gerne Netflix werden

    Call of Duty, Fallout oder Halo: Neue Spiele bequem am Business-Laptop via Stream zocken, klingt zu gut, um wahr zu sein. Ist auch nicht wahr.
    Ein Erfahrungsbericht von Benjamin Sterbenz

  3. Geforce RTX 3000 (Ampere): Nvidia macht Founder's Editions teurer
    Geforce RTX 3000 (Ampere)
    Nvidia macht Founder's Editions teurer

    Die Preise der FE-Ampere-Grafikkarten steigen um bis zu 100 Euro, laut Nvidia handelt es sich schlicht um eine Inflationsbereinigung.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MediaMarkt & Saturn: Heute alle Produkte versandkostenfrei • Corsair Vengeance RGB RT 16-GB-Kit DDR4-4000 114,90€ • Alternate (u.a. DeepCool AS500 Plus 61,89€) • Acer XV282K UHD/144 Hz 724,61€ • MindStar (u.a. be quiet! Pure Power 11 CM 600W 59€) • Sony-TVs heute im Angebot [Werbung]
    •  /