Sony-PDA Clié T425 kommt im Februar nach Deutschland

Monochromer PalmOS-PDA übernimmt Funktionen von HiFi-Fernbedienungen

Sony bringt Anfang Februar einen neuen PalmOS-PDA auf den deutschen Markt, der hier zu Lande unter der Bezeichnung Clié PEG-T425 verkauft werden soll. In den USA gibt es das Modell schon länger unter dem Namen Clié PEG-T415. Beide Geräte zeichnen sich durch einen leistungsstarken Infrarot-Sender aus, der es erlaubt, den PDA als Infrarot-Fernbedienung für HiFi- und Video-Komponenten zu verwenden.

Artikel veröffentlicht am ,

Clié PEG-T425
Clié PEG-T425
Der Clié PEG-T425 steckt samt 33 MHz schnellem Dragonball-Prozessor in einem 9,9 mm flachen Aluminiumgehäuse und zählt damit derzeit zu den flachsten PDA-Modellen auf dem Markt, auch wenn die Palm-Modelle m500 und m505 nur geringfügig (1 mm) dicker sind. Trotz der geringen Größe fanden alle typischen Sony-Elemente wie Memory-Stick-Steckplatz und Drehrad (Jog Dial) Platz im Gehäuse. Die Informationen erscheinen auf einem monochromen Touchscreen, der eine hohe Auflösung von 320 x 320 Pixeln liefert und eine verbesserte Hintergrundbeleuchtung besitzen soll.

Als Besonderheit integrierte Sony beim aktuellen Clié-Modell einen starken Infrarot-Sender mit einer Reichweite von bis zu 4,5 Metern und eine Software-Fernbedienung namens Remote Commander. Da die Software die Infrarot-Codes zahlreicher Gerätehersteller von TV, DVD-Playern, Videorecordern, CD-Playern und Ähnlichem beherrscht, soll der Sony-PDA die entsprechenden Fernbedienungen leicht ersetzen können. Die meisten PDAs besitzen zwar eine Infrarot-Schnittstelle, allerdings überbrückt diese meist nur kurze Distanzen, so dass sich das Gerät nicht zur sinnvollen Steuerung von normalen HiFi-Geräten eignet.

Ferner enthält der Clié PEG-T425 einen verbesserten Lautsprecher und einen so genannten Sound Convertor, um Alarm-Melodien vom PC auf den PDA zu übertragen. Mit der Software lassen sich sowohl MIDI- als auch Wav-Dateien erstellen, um diese bei einem Alarm vom PDA abspielen zu lassen. Die verbesserten Klangeigenschaften sollen auch Spielen zugute kommen. Wer es stattdessen lieber leise hat, findet einen Vibrationsalarm implementiert.

Clié PEG-T425 - Rückansicht
Clié PEG-T425 - Rückansicht
Durch Einsatz von PalmOS 4.1 - ein fehlerbereinigtes PalmOS 4.0 - bietet der Clié natürlich auch alle gewohnten PIM-Funktionen wie Terminplanung, Adressverwaltung, Aufgabenliste sowie Merkzettel. Das Betriebssystem sitzt in einem 4-MByte-Flash-ROM, während den Applikationen 8 MByte Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen. Die Stromversorgung übernimmt ein eingebauter Lithium-Polymer-Akku, der den rund 120 Gramm wiegenden PDA bei durchschnittlicher Nutzung etwa zwei Wochen am Leben halten soll.

Zum Lieferumfang zählt neben einem Flip-Cover eine USB-Dockingstation, ein Netzteil sowie eine Software-CD mit dem Palm Desktop 4.0. Um Word- oder Excel-Dateien unterwegs zu bearbeiten, liegt dem Sony-PDA Documents To Go 4.0 in der Standard Edition von DataViz bei.

Der Clié PEG-T425 soll in deutscher Ausführung im Februar/März in Deutschland auf den Markt kommen und dann 399,- Euro kosten. Der PDA soll eine andere Schnittstelle zum Anschluss an den PC besitzen, so dass Zubehör für die Clié-Reihe damit nicht ohne weiteres verwendet werden kann.

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Werner Mendel 07. Mär 2002

Keine Bange - Vibrationsalarm ist so wie man es vom Mobiltelefon gewohnt ist.

Werner Mendel 07. Mär 2002

Display ident, jedoch so krass schlecht ist es nicht! Normales Tageslicht ist vollkommen...

Werner Mendel 07. Mär 2002

Das PalmOS kann deutsch/englisch/frazösisch (nach Hard Reset wählbar)

Lorenz 15. Feb 2002

Bzgl des Displays des amerikanischen Zwillingsbruders T415, das anscheinend auf dem...



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