• IT-Karriere:
  • Services:

Filesharing-Software KaZaA vorläufig nicht mehr zum Download

Nur zeitweiliger Stopp der Distribution von KaZaA auf Grund Gerichtsentscheid?

Die Filesharing-Community KaZaA bietet ihre "KaZaA Media Desktop" getaufte Filesharing-Software vorläufig nicht mehr zum Download an. Damit sollen potenzielle Schadenersatzansprüche seitens der klagenden Buma/Stemra, der niederländischen Verwertungsgesellschaft für Musik und Texte, minimiert werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Am 17. Januar 2002 gab es eine gerichtliche Anhörung bezüglich der Interpretation einer Entscheidung vom 29. November 2001. Richter Mr. R. Orobio de Castro, seines Zeichens Präsident des Amsterdamer Gerichtshofs, verfügte, dass KaZaA BV "entsprechende Maßnahmen" ergreifen muss, um die mutmaßlichen Urheberrechtsverletzungen seitens der KaZaA-Nutzer zu beenden. Bei Nichtbefolgung drohen KaZaA 45.000 Euro Strafe pro Tag. Aus diesem Grund hat sich KaZaA entschieden, die weltweite Distribution seiner Software zu beenden und beschreibt dies als "den weitreichsten Schritt, den man sich vorstellen kann".

Stellenmarkt
  1. AUSY Technologies Germany AG, München, Hamburg, Düsseldorf
  2. Hochschule für Technik Stuttgart, Stuttgart

Allerdings bezweifelt KaZaA, dass der Richter bei seinem Urteilsspruch vom 29. November 2001 diese drastische Maßnahme gemeint hat. Immerhin sei ein Verbot der Distribution der Software im Grunde eine Beendigung der Aktivitäten von KaZaA. Außerdem könne der Richter nicht international rechtsprechen und so müsse seine Entscheidung auf die Niederlande beschränkt sein.

Auf Geheiß des Richters hat Buma/Stemra wieder die Lizenzverhandlungen mit KaZaA aufgenommen. Kommt es zu einer Einigung, könnte KaZaA den Musiktausch zwischen seinen Nutzern legalisieren. Wie das resultierende Geschäftsmodell aussehen würde, verkündete KaZaA noch nicht. Buma/Stema hat sich am 17. Januar 2002 entschieden, trotz der Verhandlungen auch Schadensersatzansprüche gegenüber KaZaA geltend zu machen, was KaZaA "sehr bedauert". Am 31. Januar 2002 soll ein abschließendes Urteil gesprochen werden.

KaZaA setzt die Peer-to-Peer-Technologie "P2P Stack" des niederländischen Softwareanbieters FastTrack ein, ebenso wie die Filesharing-Gemeinschaften Consumer Empowerment, Grokster und MusicCity, deren Nutzer damit auch über die verschiedenen Filesharing-Angebote hinweg tauschen können. Gegen Consumer Empowerment, Grokster und MusicCity reichten 29 der größten Medienunternehmen eine Sammelklage ein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Elite Dangerous für 5,99€, Planet Zoo für 19,99€, Struggling für 5,99€, LostWinds...
  2. 58,99€

asdf 03. Jan 2003

hey, deine meinung gefällt mir @ecaep

dOpPeLtUrBo 04. Dez 2002

Da hat die Musikindustrie sich mal wieder eine eigene Falle gestellt. Das Internet wird...

henrietta bluma 21. Jan 2002

YIIIIIISSS!!! wenn die Musikindustrie meint sie könne nun (leider) nicht mehr so viel...

ecaep 21. Jan 2002

mitlerweile ist es so guensti geworden qualitativ hochwertige musik zu hause zu...

mario 21. Jan 2002

bin mit diesem Anbieter immer gut gefahren !!!


Folgen Sie uns
       


Dias scannen mit Digitdia 7000 ausprobiert

Der Diascanner ist laut, aber nützlich.

Dias scannen mit Digitdia 7000 ausprobiert Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /