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MGI Cinematic automatisiert Videoschnitt

Software verhilft Hobbyfilmern zu automatischem Videoschnitt

Mit der neuen Software Cinematic richtet sich MGI an Hobbyfilmer, die ihre Videofilme zwar schneiden wollen, aber keine Lust oder Zeit dazu haben. Die Software soll sehr viele Schritte beim Videoschnitt automatisieren und den Schnitt stark erleichtern, indem die Arbeit auf drei Module verteilt wird.

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Das Modul "CineMagic" wendet sich an den Neuling oder an alle, die keine Zeit und Lust haben, sich selbst um den Schnitt zu kümmern. Der Anwender wählt nur eine passende Musik sowie den Stil aus und schon trimmt CineMagic die Szenen, fügt Effekte und Filter hinzu und gestaltet die Übergänge zwischen den einzelnen Szenen, verspricht der Hersteller. Dabei bietet das Modul mehrere Stilarten für den Schnitt an, die von "Action" über "Nostalgisch" und "Alter Film" bis zu "Personal" reichen. Bei "Action" stehen kurze, schnelle und aktiongeladene Szenen im Vordergrund, während bei "Personal" der Schwerpunkt auf den Akteuren liegt. Cinemagic soll Gesichter erkennen können und wählt aus dem Video-Rohmaterial selbstständig die entsprechenden Szenen aus. Zudem wird der Film passend zum Takt der Musik geschnitten, wobei sich das Tempo nach dem Musikstil richtet. Bei Bedarf lässt sich das Ergebnis auch nachträglich verändern.

Das Modul "StoryBuilder" verlangt dann schon etwas mehr Mitarbeit von dem Hobbyfilmer. Er muss aus einer Palette von Vorlagen für verschiedene Anlässe ein Ereignis aussuchen, das seinem Projekt am ehesten entspricht. Es stehen etwa Ereignisse wie "Hochzeit", "Urlaub", "Geburtstag", "Babys Bad", "Erster Schultag" oder "Sportwettkampf" zur Auswahl. Nun werden die gewünschte Musik und die entsprechenden Szenen gewählt und schon beginnt man mit Hilfe eines Software-Assistenten mit der Produktion. Das Schneiden und Anordnen der Clips soll im Handumdrehen erledigt sein. Nun fügt der Hobbyfilmer Texte hinzu, damit der "Storybuilder" ein Storyboard mit professionellem Intro, Übergängen, Effekten, Hintergrundmusik und Abspann zusammenstellt. Selbst Zeitlupe und Zeitraffereffekte soll die Software passend einsetzen.

Im dritten Modul arbeitet der Anwender selbst mit den üblichen Werkzeugen, was besonders leicht und intuitiv sein soll. Dem Filmemacher stehen hier zahlreiche Übergänge, Overlays und Effekte zur Verfügung. Hier kann der Anwender ein Filmprojekt von Grund auf neu erstellen oder ein Video nachbearbeiten, das "CineMagic" oder der "StoryBuilder" erzeugt hat. Cinematic verarbeitet die Videoformate MPEG-1, MPEG-2, DV, AVI, Windows Media Video (WMV) und RealNetworks/RealVideo. Das Programm ist optimiert für Windows XP und Intel Pentium 4. MGI bietet den Anwendern zudem die Möglichkeit, ihre Streaming-Videos auf share.videowave.com kostenlos zu veröffentlichen.

Cinematic für Windows 98SE, Millennium, 2000 und XP soll ab Februar 2002 für 79,90 Euro in den Regalen stehen. Als Mindestanforderung nennt MGI einen PC mit Pentium III und 800 MHz Taktrate, 128 MByte RAM sowie einer Ultra-DMA-Festplatte mit mindestens 6 GByte freiem Speicherplatz.


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