BT Ignite beklagt Verzögerungspolitik der Telekom

Regulierer soll Verfahren wegen Diskriminierung einleiten

Laut BT Ignite, der Festnetz- und Lösungssparte der British Telecom, werden Telekommunikationsunternehmen in Deutschland weiterhin ernsthaft behindert, weil, wie es heißt, "der Marktführer sie diskriminiert".

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"Die Deutsche Telekom benötigt Monate, um uns mit Mietleitungen zu versorgen, während ihre eigenen Kunden sie innerhalb von einigen Wochen bekommen", so Wolfgang Essig, Regional Manager für Deutschland, die Schweiz und Osteuropa bei BT Ignite, nach einem Spitzentreffen, zu dem Matthias Kurth, der Präsident der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP), eingeladen hatte.

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Bei diesem Treffen hatte Josef Brauner, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom, zwar versprochen, dass sein Unternehmen die Lieferzeiten deutlich verkürzen werde. BT Ignite forderte dennoch den Regulierer ein weiteres Mal auf, ein förmliches Verfahren wegen Diskriminierung einzuleiten. "In unseren Augen hat die Deutsche Telekom ihre Versprechen schon zu oft gebrochen, als dass wir ihr noch glauben würden. Wir wollen kürzere Lieferzeiten, aber es ist genauso wichtig, dass die Deutsche Telekom uns in denselben Fristen beliefert wie ihre eigenen Endkunden", so Felix Müller von der Abteilung Recht und Regulierung bei BT Ignite.

"Wir haben den Regulierer seit August 2001 auf diese Tatsachen hingewiesen, das heißt, die Deutsche Telekom hatte reichlich Gelegenheit, diese Missstände zu beseitigen. Das hat sie nicht getan, und deshalb ist es dringlich, dass der Regulierer ein förmliches Verfahren wegen Diskriminierung einleitet."

Zudem prüft BT Ignite, den Fall vor die Europäische Kommission in Brüssel zu bringen. "Dies könnte sehr schnell geschehen", so Essig weiter. "Ganz allgemein ist die augenblickliche Situation inakzeptabel, denn hier wird der Wettbewerb willkürlich behindert. Das schadet Unternehmen wie uns, aber auch unseren Kunden und damit der Wirtschaft insgesamt."

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