Abo
  • Services:

Windows Media Player beschert Browsern "Super-Cookie" (Upd.)

JavaScript-Befehle machen ID des Windows Media Player zum "Super-Cookie"

Wie der Sicherheitsexperte Richard M. Smith in der Mailingliste Bugtraq mitteilte, stellt der Windows Media Player (WMP) ein Sicherheitsrisiko dar, durch das Angreifer über eine Webseite mit einfachen JavaScript-Befehlen die Kennung eines installierten Windows Media Player abfragen können und so eine Art "Super-Cookie" erhalten. Mit diesem speziellen Cookie erhalten Site-Betreiber die Möglichkeit, das User-Verhalten unbemerkt zu beobachten.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit diesem Sicherheitsrisiko lassen sich auch die P3P-Spezifikationen umgehen, die Microsoft im Internet Explorer 6.0 integriert hat. Mit diesem W3C-Standard sollen Anwender eigentlich das Auslesen ihrer Daten von Site-Betreibern besser kontrollieren können. Dieses Vorhaben wird mit diesen beschriebenen Möglichkeiten natürlich zur Farce. Das Sicherheitsrisiko steckt in allen Versionen des Internet Explorer für Windows-Systeme, auf denen der Windows Media Player installiert ist. Aber auch die alternativen Browser Netscape und Opera sind von dem Problem betroffen, wenn das Plug-In für den Windows Media Player installiert und aktiviert ist.

Stellenmarkt
  1. Hines Immobilien GmbH, Berlin
  2. UX Gruppe, Gilching

Gegen das Anlegen derartiger Cookies kann man sich schützen, indem man den Windows Media Player deinstalliert oder die Ausführung von JavaScript im Browser deaktiviert. Der Windows Media Player lässt sich zudem so konfigurieren, dass keine allgemeine ID angelegt wird. Dazu muss man in den Player-Optionen den Punkt "Identifikation Ihres Windows Media Players durch Internetsites zulassen" deaktivieren. Da der "Super-Cookie" keine regulären Cookies zum User-Tracking verwendet, bleiben Cookie-Filter natürlich unwirksam.

Wie Richard M. Smith berichtet, wurde Microsoft bereits im März 2001 über dieses potenzielle Problem informiert. Bislang reagierte der Hersteller des Windows Media Player nicht darauf.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-81%) 5,55€
  2. 1,29€
  3. 23,49€
  4. (-71%) 11,49€

mod 17. Jan 2002

hi, ich finde beide browser gut. beide haben vor und nachteile. über diese kann man sich...

ip (Golem.de) 17. Jan 2002

Hallo, stimmt natürlich. Mea culpa, mea maxima culpa. Ich habe das gestern abend...

ip (Golem.de) 17. Jan 2002

Hallo, ja, hatte ich reingeschrieben, allerdings war das weniger deutlich. Ich habe es...

morbo 17. Jan 2002

Hi, das Supercookie Problem ist kein reines IE Problem, ist irgendwie falsch von Golem...

Jay 17. Jan 2002

Keine Ahnung, warum den ueberhaupt noch jemand benutzt. Ich stehe auf MUI und benutze den...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Adaptive Controller - Hands on

Im Rahmen der Build 2018 konnten wir den Adaptive Controller von Microsoft ausprobieren, ein Hardware-Experiment, das Menschen mit Einschränkungen das Spielen ermöglicht.

Microsoft Adaptive Controller - Hands on Video aufrufen
EU-Urheberrechtsreform: Wie die Affen auf der Schreibmaschine
EU-Urheberrechtsreform
Wie die Affen auf der Schreibmaschine

Nahezu wöchentlich liegen inzwischen neue Vorschläge zum europäischen Leistungsschutzrecht und zu Uploadfiltern auf dem Tisch. Sie sind dilettantische Versuche, schlechte Konzepte irgendwie in Gesetzesform zu gießen.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht VG Media darf Google weiterhin bevorzugen
  2. EU-Verhandlungen Regierung fordert deutsche Version des Leistungsschutzrechts
  3. Fake News EU-Kommission fordert Verhaltenskodex für Online-Plattformen

Xbox Adaptive Controller ausprobiert: 19 x Klinke, 1 x Controller, 0 x Probleme
Xbox Adaptive Controller ausprobiert
19 x Klinke, 1 x Controller, 0 x Probleme

Microsoft steigt in den Markt der zugänglichen Geräte ein. Der Xbox Adaptive Controller ermöglicht es Menschen mit temporärer oder dauerhafter Bewegungseinschränkung zu spielen, ohne enorm viel Geld auszugeben. Wir haben es auf dem Microsoft Campus in Redmond ausprobiert.
Von Andreas Sebayang

  1. Firmware Xbox One erhält Option für 120-Hz-Bildfrequenz
  2. AMD Freesync Xbox One erhält variable Bildraten
  3. Xbox One Streamer können Gamepad mit Spieler teilen

Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
Kryptographie
Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Von Hanno Böck


      •  /