VATM: T-DSL ist weiterhin zu billig

Telekom verkauft DSL weiterhin unter ihren eigenen Kosten

Mit ihren Preiserhöhungen für T-DSL-ISDN-Anschlüsse versucht die Deutsche Telekom AG offensichtlich, dem gegen sie von der Bonner Behörde Ende letzten Jahres eingeleiteten Preis-Missbrauchsverfahren zuvorzukommen, kritisiert der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM).

Artikel veröffentlicht am ,

Die DTAG hatte bis Ende 2001 ihren Anteil bei den schnellen Internet-Zugängen auf weit über 90 Prozent ausbauen können und dies, so der VATM, auf Grund bei weitem nicht Kosten deckender Preise.

Stellenmarkt
  1. Projektleiter SAP HCM Inhouse (m/w/d)
    Jungheinrich AG, Hamburg
  2. IT-Spezialist als Systemarchitekt (m/w/d)
    Evangelische Landeskirche in Württemberg, Stuttgart
Detailsuche

Die nunmehr vom Ex-Monopolisten beantragten neuen Preise orientieren sich jedoch nach Ansicht des Verbandes ebenso wenig an den tatsächlichen Kosten. Dies gelte vor allem für die T-DSL-Preise bei ISDN-Anschlüssen. Sie liegen laut VATM noch immer zu niedrig und verzerren massiv den Wettbewerb.

Auch die unterschiedlichen Preise bei Analog- (plus 19,99 Euro) oder ISDN-Anschlüssen (plus 12,99 Euro) seien nicht begründbar. Der VATM fordert daher nach wie vor eine Anhebung des T-DSL-Entgeltes für ISDN auf das gleiche Niveau wie für Analog-Anschlüsse.

"Die Preise für den T-DSL-Anschluss hätten bereits im März letzten Jahres deutlich angehoben werden müssen. Nun wird die Regulierungsbehörde Rückgrat zeigen müssen. Denn die Entscheidung über die DSL-Preise der Telekom ist ausschlaggebend für die weitere Entwicklung des Wettbewerbs. Sollte sich der Regulierer von dem unzureichenden Angebot der Telekom verleiten lassen und nicht tätig werden, so stellt er die Weichen gegen Wettbewerb zum Nachteil der Verbraucher", erklärte Dr. Joachim Dreyer, Präsident des VATM.

Golem Akademie
  1. ITIL 4® Foundation: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    24.–25. Januar 2022, virtuell
  2. Apache Kafka Grundlagen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    21.–22. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Nach Meinung des VATM-Präsidenten wären realistische Preise zu einem früheren Zeitpunkt für Kunden und Wettbewerber die bessere Lösung gewesen. "Zwar hätten die Kunden kurzfristig etwas mehr gezahlt, aber sie hätten mittel- und langfristig durch Wettbewerb die Gewähr für Angebotsvielfalt, Innovationen und faire, stabile Preise."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Jimmy McBean 28. Mai 2002

sehe ich auch so

stefan 12. Mär 2002

legastheniker?

Setter 12. Mär 2002

tja was ich in der berufschule gelernt habe ist wohl heutzutage alles hinfällig (Kfm) da...

Setter 12. Mär 2002

da muss ich dir teliweise recht geben.bei meinem dsl u. isdn xxl hat alles super geklappt...

Setter 12. Mär 2002

so ich muss noch was hinzufügen. diese teilweise sehr klugeb argumentationen gehen für...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bundesservice Telekommunikation
Schlecht getarnte Tarnorganisation praktisch enttarnt

Inzwischen ist offensichtlich, dass der Bundesservice Telekommunikation zum Bundesamt für Verfassungsschutz gehört.
Von Friedhelm Greis

Bundesservice Telekommunikation: Schlecht getarnte Tarnorganisation praktisch enttarnt
Artikel
  1. Neuer Chromecast geplant: Google will es mit Amazon und Roku aufnehmen
    Neuer Chromecast geplant
    Google will es mit Amazon und Roku aufnehmen

    Mit einem neuen Chromecast-Modell will Google im umkämpften Einsteigermarkt für Streaminggeräte gegen den Fire TV Stick und den Roku-Stick bestehen.

  2. Digitalisierung: 500-Euro-Laptops für Lehrer leistungsfähig und gut nutzbar
    Digitalisierung
    500-Euro-Laptops für Lehrer "leistungsfähig und gut nutzbar"

    Das Land NRW hat seine Lehrkräfte mit Dienst-Laptops ausgestattet. Doch diese äußern deutliche Kritik und verwenden wohl weiter private Geräte.

  3. Elektro-Pick-up: Neuer Tesla-Cybertruck-Prototyp gefilmt
    Elektro-Pick-up
    Neuer Tesla-Cybertruck-Prototyp gefilmt

    In einem Video wird ein neuer Cybertruck-Prototyp von Tesla im Detail gezeigt. Es stammt vermutlich aus der Gigafactory in Texas.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3080 Ti 12GB 1.699€ • Intel i9-10900K 444,88€ • Huawei Curved Gaming-Monitor 27" 299€ • Hisense-TVs zu Bestpreisen (u. a. 55" OLED 739€) • RX 6900 1.449€ • MindStar (u.a. Intel i7-10700KF 279€) • 4 Blu-rays für 22€ • LG OLED (2021) 77 Zoll 120Hz 2.799€ [Werbung]
    •  /