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Studie: Weiter kräftiges Wachstum rund um Smartcards

Weltmarkt für Smartcard-Lesegeräte und -Terminals untersucht

Glänzende Perspektiven bescheinigt eine neue Analyse der Unternehmensberatung Frost und Sullivan den Herstellern von Smartcard-Lesegeräten und -Terminals. Global betrachtet soll der Umsatz mit smartcardfähigen Kassenterminalsystemen von 2000 bis 2005 um jährlich 36,5 Prozent wachsen. Bei den Lesegeräten wird im selben Zeitraum eine Umsatzsteigerung von 171,9 auf 715,0 Millionen US-Dollar erwartet.

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Smartcards sind weltweit auf dem Vormarsch. Ihr Einsatz garantiert ein hohes Maß an Sicherheit bei Zahlungsvorgängen und anderen Anwendungen. Sie bilden die Grundlage für sichere Transaktionen vom PC aus und für die Entwicklung des M-Commerce. Für alle Anwendungen werden entsprechende Terminals und Lesegeräte benötigt. Damit sind anhaltend gute Absatzbedingungen für die Gerätehersteller gegeben. Insbesondere das Umsteigen von Kreditkartenanbietern wie Visa, MasterCard, Europay oder American Express auf Smartcards wird für neue Dynamik sorgen. Deshalb rechnet die Branche trotz globaler Konjunkturabschwächung, fallender Preise und Konsolidierungstendenzen mit nachhaltigem Wachstum.

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Der Terminalmarkt ist etabliert, aber nicht ohne Risiko. Vor allem die Frage, ob der Schwerpunkt auf mobilen Kassenterminals, Kreditkarten-Terminals, E- oder M-Commerce liegen soll, stellt eine Herausforderung für die Anbieter dar. Terminals für den Einzelhandel sollten möglichst mehrere Anwendungen (EC-, Kredit- und Kundenkarten) bearbeiten können. Neue Spezifikationen wie der EMV-Standard (Europay, MasterCard und Visa) sorgen für weltweite Interoperabilität zwischen Chipkarten und Terminals unabhängig von Hersteller, Geldinstitut oder Anwendungsort.

Die Technologie der Smartcard-Lesegeräte ist noch relativ jung, und die Tatsache, dass bisher zu wenig Lesegeräte verfügbar sind, hat die Entwicklung der Smartcard-Technologie in einigen Regionen und Anwendungsgebieten etwas behindert. Große Zuwächse gab es bei Anwendungen wie Netzzugang und Sicherheit. Für die Zukunft sieht die Studie ein enormes Wachstumspotenzial, nicht zuletzt durch neue Projekte im deutschen und im französischen Gesundheitswesen. Marktführer bei Lesegeräten sind Gemplus und SCM Microsystems.

Die Firma Ingenico hat sich mit der Markteinführung ihrer voll smartcardfähigen Kassenterminals an die Spitze der Anbieter entsprechender Geräte gesetzt. Auch den Gesamtmarkt dominiert Ingenico mit einem Anteil von über 40 Prozent. Auf Verifone und Hypercom entfallen insgesamt 25 Prozent. Zu den besonders innovativen jungen Wettbewerbern gehören Thales e-Transactions und SchlumbergerSema. Die wichtigsten Herausforderungen für die Marktteilnehmer bestehen nach Anoop Ubhey, Branchenanalyst bei Frost & Sullivan, in Kostensenkung und stärkerer Differenzierung.

Im Vergleich der geographischen Regionen dominiert Europa mit einem Anteil am Gesamtabsatz von Lesegeräten und Terminals von 67,4 Prozent. Bis 2005 soll Nordamerika seinen Anteil auf 18,5 Prozent ausbauen.

Die Studie mit dem Titel "The World Smart Card Readers And Terminals Market" ist für 8.500 Euro bei Frost und Sullivan erhältlich.



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