Abo
  • Services:

SuSE Linux 7.3 darf wieder ausgeliefert werden

Einstweilige Verfügung gegen SuSE ist gegenstandslos

Eine gegen die SuSE GmbH vom Landgericht München erlassene einstweilige Verfügung ist mit sofortiger Wirkung gegenstandslos. Die einstweilige Verfügung wurde durch die Crayon Vertriebs GmbH erwirkt, um einer zukünftigen Verwässerung ihrer Markenrechte an "Crayon" entgegenzuwirken. Das Unternehmen sah seine Markenrechte durch den Vertrieb der Bildbearbeitungssoftware "Krayon" mit dem Softwarepaket SuSE Linux 7.3 beeinträchtigt.

Artikel veröffentlicht am ,

Damit kann SuSE das Betriebssystem SuSE Linux 7.3 nun auch in Deutschland wieder ungehindert ausliefern. Beide Parteien einigten sich heute außergerichtlich. Die Crayon Vertriebs GmbH verzichtet auf die Rechte aus der einstweiligen Verfügung ohne Lizenzzahlungen seitens der SuSE GmbH.

Stellenmarkt
  1. Interhyp Gruppe, München
  2. Haufe Group, Stuttgart

"Krayon" ist Teil des Open-Source-Projektes KDE, allerdings ist das Programm selbst im SuSE-Linux-7.3-Paket nicht enthalten, da es derzeit vom KDE-Projekt nicht aktiv weiterentwickelt wird. Es befindet sich jedoch der Menüpunkt "Krayon" im KDE-Startmenü von SuSE Linux 7.3.

Crayon verteibt nach eigener Aussage seit 1998 CD-ROM-Titel unter dem Label Crayon. 1999 hat die Firma die Marke "Crayon" beim Marken- und Patentamt angemeldet und eingetragen und ist heute Inhaber der Marke Crayon.

Anfang Dezember 2001 habe man festgestellt, dass auf der SuSE CD-ROM Professional 7.3 ein Programm mit dem Namen Krayon enthalten sei, das der KOffice-Serie entstammt. Um eine Verletzung der eigenen Markenrechte seitens der SuSE GmbH zu verhindern, habe man daher Rechtsanwalt Günther Freiherr von Gravenreuth beauftragt, der im Auftrag von Crayon die Firma SuSE GmbH abmahnte. Da die SuSE GmbH nicht bereit gewesen sei, die Unterlassungserklärung zu unterzeichnen, habe man sich gezwungen gesehen, eine einstweilige Verfügung beim Landgericht München I zu beantragen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. John Wick, Sicario, Deepwater Horizon, Die große Asterix Edition, Die Tribute von Panem)

Bisamratte 10. Jan 2002

Was hat schon Sinn, wenn Herr von Gravenreuth seine Finger im Spiel hat?


Folgen Sie uns
       


Sky Ticket TV-Stick im Test

Wir haben den Sky Ticket TV Stick getestet. Der Streamingstick mit Fernbedienung bringt Sky Ticket auf den Fernseher, wenn dieser den Streamingdienst des Pay-TV-Anbieters nicht unterstützt. Auf dem Stick läuft das aktuelle Sky Ticket, das im Vergleich zur Vorgängerversion erheblich verbessert wurde. Den Sky Ticket TV gibt es quasi kostenlos, weil dieser nur zusammen mit passenden Sky-Ticket-Abos im Wert von 30 Euro angeboten wird.

Sky Ticket TV-Stick im Test Video aufrufen
Augmented Reality: Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone
Augmented Reality
Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone

Derzeit ist viel von einer Augmented Reality Cloud die Rede. Golem.de hat mit dem Berliner Startup Visualix über den Stand der Technik und künftige Projekte für Unternehmenskunden gesprochen - und darüber, was die Neuerungen für Pokémon Go bedeuten könnten.
Ein Interview von Achim Fehrenbach

  1. Jarvish Motorradhelm bringt Alexa in den Kopf
  2. Patentantrag Apple plant Augmented-Reality in der Windschutzscheibe
  3. Magic Leap Lumin OS Erste Bilder des Betriebssystems für Augmented Reality

Künstliche Intelligenz: Wie Computer lernen
Künstliche Intelligenz
Wie Computer lernen

Künstliche Intelligenz, Machine Learning und neuronale Netze zählen zu den wichtigen Buzzwords dieses Jahres. Oft wird der Eindruck vermittelt, dass Computer bald wie Menschen denken können. Allerdings wird bei dem Thema viel durcheinandergeworfen. Wir sortieren.
Von Miroslav Stimac

  1. Innotrans KI-System identifiziert Schwarzfahrer
  2. USA Pentagon fordert KI-Strategie fürs Militär
  3. KI Deepmind-System diagnostiziert Augenkrankheiten

Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
Neuer Echo Dot im Test
Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
Ein Test von Ingo Pakalski


      •  /