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LTSP v3 macht aus alten Rechnern ThinClients

Linux Terminal Server Projekt bietet Linux-Paket für Diskless Workstations

Das Linux-Terminal-Server-Projekt-(LTSP-)Team hat jetzt auch offiziell die Verfügbarkeit der Version 3.0 des LTSP-Software-Pakets verkündet. Das LTSP-Paket bietet alle notwendigen Komponenten, um auf Basis von Linux ein Netzwerk mit festplattenlosen ThinClients aufzusetzen. Auf diese Weise lassen sich z.B. Computerpools in Schulen mit preiswerten, aber dennoch leistungsfähigen Arbeitsplatzsystemen einrichten.

Artikel veröffentlicht am ,

Gerade im Hinblick auf den Start von Windows XP und das bevorstehende Ende von Microsofts Support für Windows NT/9x hoffen die Entwickler auf eine zunehmende Verbreitung ihrer Lösung. Da bei entsprechenden Installationen die eigentliche Software auf einem zentralen Server ausgeführt wird, können auch ältere Arbeitsplatzrechner wie 486er PCs ohne Probleme weiter verwendet werden.

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Das LTSP v3 ist in Englisch, Deutsch, Spanisch und Indonesisch erhältlich und kann serverseitig mit nahezu allen aktuellen Linux-Distributionen verwendet werden. Ein einzelner Server kann dabei über hundert Clients bedienen. Je mehr User dabei die gleiche Software verwenden, desto höher wird die Effizienz des Systems. Zudem bedeutet die Zusammenführung auf einem Server eine vereinfachte Administration der Clients von einem zentralen Punkt.

Kern der LTSP-Software ist ein GNU/Linux-Betriebssystem, das speziell auf "Diskless Workstations" zugeschnitten ist. Es basiert auf einem speziell angepassten Kernel 2.4.9 und Xfree86 4.1.0 und kann von Diskette, Festplatte oder über das Netzwerk unter Verwendung der Etherboot Software oder einem PXE Bootrom gestartet werden. Die Client Software unterstützt dabei lokale Drucker (Seriell / Parallel / USB) und bietet eine automatische Erkennung von PCI-Netzwerk- und Grafikkarten.

Glaubt man dem LTSP-Team, sollte jeder, der über grundlegende Kentnisse im Bereich UNIX oder Linux verfügt, ohne Probleme eine komplette LTSP-v3-Umgebung aufsetzen können. Die Software steht auf den Seiten des Linux Terminal Server Projekts in Form von RPM-, TGZ- oder DEB-Archiven zum Download zur Verfügung.

Eine speziell auf den Einsatz in Schulen zugeschnittene LTSP-Version bietet das Projekt K12LTSP.org.

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