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Fertige Version von Opera für MacOS ist da

Browser-Version für MacOS X lässt noch auf sich warten

Mit Beginn des Jahres 2002 veröffentlicht Opera eine erste Final-Version des gleichnamigen Browsers für die Mac-Plattform, nachdem im vergangenen Jahr bereits zwei Alpha- und fünf Beta-Versionen erschienen sind. Der aktuelle Opera 5.0 für MacOS 7.5.3 bis 9.2 ist noch nicht an MacOS X angepasst, allerdings laufen die Arbeiten schon seit geraumer Zeit daran.

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Opera 5.0 besticht auch auf der Mac-Plattform vor allem durch seine geringe Archivgröße und das schnelle Rendering von Webseiten. Um die Übertragungszeiten von Webseiten zu reduzieren, lässt sich das Laden von Bildern ausschalten und pro Seite leicht via Maus oder Tastatur wieder anknipsen. Ein kleiner Download-Manager zeigt alle laufenden Downloads in einem Fenster übersichtlich sortiert an.

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Auch die Mac-Version von Opera zeigt alle offenen Browser-Fenster innerhalb der Programmoberfläche an, öffnet also für ein neues Web-Fenster keine neue Programminstanz. An diese Art der Bedienung muss man sich zwar erst gewöhnen, erhält dafür aber zahlreiche neue Möglichkeiten. So lassen sich mehrere Webseiten mit einem einzigen Befehl starten, indem etwa alle Lesezeichen innerhalb eines Verzeichnisses auf einmal geöffnet werden. Oder aber man speichert alle geöffneten Browser-Fenster beim Beenden, so dass alle Seiten beim nächsten Start von Opera automatisch wieder geladen werden.

Mit Opera navigiert man auf Wunsch auch mit der Tastatur durch Webseiten, ohne dass man den Komfort einer herkömmlichen Mausbedienung vermisst. Jedes Opera-Fenster besitzt darüber hinaus eine Zoom-Funktion, die eine bis zu zehnfache Vergrößerung liefert. Über den integrierten Cookie-Manager lässt sich der Umgang mit Cookies in weiten Grenzen nach eigenen Wünschen beeinflussen.

Opera unterstützt die Keychain-Funktion von MacOS, die so Zugangsdaten für Webseiten speichern kann und für einen späteren Besuch abgerufen werden können. Opera übernimmt zudem zahlreiche Einstellungen aus den Internet-Optionen von MacOS. Ferner bietet der norwegische Browser eine umfangreiche Drag-And-Drop-Unterstützung innerhalb der Programmoberfläche aber auch zwischen anderen MacOS-Programmen.

Opera kann die Lesezeichen von anderen Browsern einlesen, so dass sich Bookmark-Sammlungen leicht übertragen lassen. Jedem Lesezeichen kann dann ein Namenskürzel zugewiesen werden, welches man dann nur einzutippen braucht, um die gewünschte URL zu öffnen. Für häufig besuchte Seiten geht das deutlich schneller, als in einer langen Liste von Lesezeichen danach zu fahnden, wofür Opera jedoch mit einer Suchfunktion zur Seite steht.

Darüber hinaus enthält Opera eine Liste vordefinierter Suchmaschinen, die man bequem abfragen kann, ohne dazu die entsprechende Homepage aufrufen zu müssen. Man braucht nur den Suchbegriff in die Adressleiste des Browsers einzutragen, die gewünschte Suchmaschine auszuwählen und wenige Sekunden später erscheint das Suchergebnis im Browser-Fenster.

Opera 5.0 für MacOS unterstützt die meisten aktuellen Web-Standards wie HTML 4.01, XML, WML, HTTP 1.1, ECMAScript, JavaScript 1.3, 128-Bit-Verschlüsselung, TLS 1.0, SSL2 und SSL3, sowie CSS1. CSS2 und DOM sind hingegen nicht komplett implementiert.

Opera 5.0 für MacOS ab Version 7.5.3 bis 9.2 steht ab sofort in einer werbefinanzierten Version kostenlos zum Download bereit. Beim Surfen durchs Internet erscheinen dann Werbebanner in der Programmoberfläche. Wer diese Werbeeinblendungen abschalten will, kann den Browser für 39,- US-Dollar registrieren.



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