Linux-PDA im Scheckkarten-Format geplant (Update)

Filewalker wird per Einhand-Bedienung gesteuert

Die deutsche Firma Invair Technologies will auf der diesjährigen CeBIT im März einen Linux-PDA namens Filewalker vorstellen, der von den Längen- und Breitenmaßen her nicht größer als eine Kreditkarte ist. Die Bedienung des Geräts soll dabei besonders leicht mit nur einer Hand erfolgen.

Artikel veröffentlicht am ,

Bedienung Filewalker
Bedienung Filewalker
Die Entwickler von Invair Technologies rückten vor allem die Steuerung des PDA in den Vordergrund, weil ihrer Ansicht nach weder eine Stiftsteuerung noch eine Tastaturbedienung den mobilen Anforderungen gerecht wird. Daher implementierte Invair in den Filewalker ein spezielles Bedienkonzept, das eine Steuerung mit nur einer Hand ermöglichen soll. Selbst die einhändige Texteingabe soll damit bequem möglich sein, indem man mittels Drehrad eine Buchstabenreihe auswählt und dann mit einer von drei Funktionstasten den gewünschten Buchstaben eingibt.

Stellenmarkt
  1. IT-Mitarbeiter (m/w/d) für klinische Anwendungen und Digitalisierungsprojekte
    Diakonie-Klinikum Stuttgart, Stuttgart
  2. Spezialist für IT-Sicherheit (m/w/d)
    ekom21 - KGRZ Hessen, Gießen, Darmstadt, Kassel
Detailsuche

Als weiteres Augenmerk galt den Entwicklern die Größe und das Gewicht eines PDA und sie entschieden sich für ein Gehäuse, das von der Länge und Breite nicht größer als eine Kreditkarte ist, dafür aber nur ein recht kleines Display enthält. Das 92 Gramm leichte Gerät ist dann aber doch verhältnismäßig dick geworden, weil der PDA einen Steckplatz für SD-Cards respektive MM-Cards bietet.

Im Metallgehäuse des Filewalker befindet sich ein 133-MHz-Intel-StrongARM-Prozessor, dem 32 MByte Speicher zur Seite stehen. Das mehrsprachige Linux-Betriebssystem residiert in einem 16-MByte-Flash-ROM. Zur Stromversorgung hat man die Wahl zwischen Akku- und Batteriebetrieb. Für den Datenaustausch bietet der PDA eine IrDA-Schnittstelle und synchronisiert seine Daten via USB mit Microsoft Outlook. Das hintergrundbeleuchtete Graustufen-Display soll eine sehr hohe Auflösung liefern und so für eine gute Lesbarkeit sorgen.

Filewalker - Studie
Filewalker - Studie
Die Software-Ausstattung des Filewalker beschränkt sich auf die üblichen PDA-Funktionen, wie Adressverwaltung, Terminplanung, Aufgabenliste, Notizbuch, Rechner sowie eine Weltzeituhr. Als Zusatz liegt ein E-Mail-Client mit POP3-Unterstützung sowie ein Dateibetrachter (html, pdf, jpg, gif) bei.

Golem Akademie
  1. Webentwicklung mit React and Typescript: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
  2. Informationssicherheit in der Automobilindustrie nach VDA-ISA und TISAX® mit Zertifikat: Zwei-Tage-Workshop
    22.–23. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Der Filewalker wird im März auf der diesjährigen CeBIT in Hannover vorgestellt und soll ab April 2002 im deutschen Handel zum Preis von 649,- Euro erhältlich sein. Zum Lieferumfang soll eine 32-MByte-MM-Card gehören.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Tom 08. Jan 2002

Schade, dass ein "Gesunder" auf allen Websites immer das gleiche, kranke Statement...

schorsch 08. Jan 2002

Mann, da erkennt endlich mal einer, dass die heutigen pdas ausser zum angeben nix taugen...

ip (Golem.de) 08. Jan 2002

das ist korrekt. Wir haben auch gerade eine Antwort vom Hersteller erhalten und die...

Tom 08. Jan 2002

Wie ich erfahren habe, handelt es sich beim Filewalker nicht um eine Studie. Die Geräte...

andirola 08. Jan 2002

... und bei der Eingabe wohl auch, ich hab ein Sony-J5-Handy und da funktioniert das...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Sam Zeloof
Student baut Chip mit 1.200 Transistoren

In seiner Garage hat Sam Zeloof den Z2 fertiggestellt und merkt scherzhaft an, Moore's Law schneller umgesetzt zu haben als Intel selbst.

Sam Zeloof: Student baut Chip mit 1.200 Transistoren
Artikel
  1. Xbox Cloud Gaming: Wenn ich groß bin, möchte ich gerne Netflix werden
    Xbox Cloud Gaming
    Wenn ich groß bin, möchte ich gerne Netflix werden

    Call of Duty, Fallout oder Halo: Neue Spiele bequem am Business-Laptop via Stream zocken, klingt zu gut, um wahr zu sein. Ist auch nicht wahr.
    Ein Erfahrungsbericht von Benjamin Sterbenz

  2. IBM: Watson Health anteilig für 1 Mrd. US-Dollar verkauft
    IBM
    Watson Health anteilig für 1 Mrd. US-Dollar verkauft

    Mit Francisco Partners greift eine große Investmentgruppe zu, das Geschäft mit Watson Health soll laut IBM darunter aber nicht leiden.

  3. Geforce RTX 3000 (Ampere): Nvidia macht Founder's Editions teurer
    Geforce RTX 3000 (Ampere)
    Nvidia macht Founder's Editions teurer

    Die Preise der FE-Ampere-Grafikkarten steigen um bis zu 100 Euro, laut Nvidia handelt es sich schlicht um eine Inflationsbereinigung.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MediaMarkt & Saturn: Heute alle Produkte versandkostenfrei • Corsair Vengeance RGB RT 16-GB-Kit DDR4-4000 114,90€ • Alternate (u.a. DeepCool AS500 Plus 61,89€) • Acer XV282K UHD/144 Hz 724,61€ • MindStar (u.a. be quiet! Pure Power 11 CM 600W 59€) • Sony-TVs heute im Angebot [Werbung]
    •  /