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CES 2002: Microsoft "entkabelt" die PC-Bedienung

Mira und Freestyle sollen Komfortsteigerung für die PC-Nutzung bringen

Zur Eröffnung der CES 2002 in Las Vegas stellte Bill Gates, Chairman und Chief Software Architect von Microsoft, auf seiner Keynote mit Mira und Freestyle Erweiterungen vor, die eine PC-Nutzung ermöglichen, ohne dazu am Schreibtisch zu sitzen. Damit will Microsoft die Bedienung von Computern komfortabler gestalten und den PC zudem stärker in die normalen häuslichen Abläufe einbinden.

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So entpuppt sich "Mira" als Mischung aus PC-Monitor und Web-Tablett. Nimmt man das LC-Display Mira aus seiner Monitorhalterung, fungiert es nicht mehr als stupides PC-Display, sondern mutiert zum Web-Pad. Nach der Vision von Microsoft lassen sich mit Mira künftig Zeitungen am Frühstückstisch lesen. Das Beantworten und Empfangen von E-Mails soll damit ebenso in jedem Raum der eigenen Wohnung möglich sein wie das Anzeigen von Bildern oder das Abspielen von Musik.

Einen anderen Weg geht die Studie "Freestyle", mit der man den PC quasi fernsteuert und so zum Multimedia-Center macht. Anders als Mira arbeitet Freestyle aber nur in dem Zimmer, wo sich der PC befindet. Freestyle steuert die Wiedergabe von Musikdaten, Videomaterial oder zeigt Urlaubsfotos über den PC an. Aber auch die Nutzung des PCs als TV oder digitaler Videorecorder wird damit möglich; eine elektronische Programmzeitung soll gleich dazugehören. Für Freestyle erstellte Microsoft eine spezielle Bedienoberfläche, um die Wiedergabe der Multimedia-Inhalte zu vereinfachen.

Microsoft konzipierte Mira als eine Zusammenstellung von Erweiterungen auf Basis von Windows CE .Net, das in zukünftigen Web-Pads Einzug halten soll. Derzeit wird Mira von Intel, National Semiconductor, Wyse und ViewSonic unterstützt. Anders sieht es bei Freestyle aus, das direkt als Erweiterung von Windows XP entwickelt wurde. Zu der Unterstützer-Gilde zählen derzeit Hewlett-Packard, NEC und Samsung. Konkrete Produkte sollen erst im Laufe des Jahres 2002 erscheinen.


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