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Apple: iMac in Lampenform (Update)

Neuer iMac kommt mit Flachbildschirm und Superdrive. Ein wahres Feuerwerk an Neuigkeiten kündigte Apple für die MacWorld an. Auf seiner fast zweistündigen und eher ermüdenden Keynote stellte Steve Jobs aber nur drei neue Produkte vor. Neben der Software iPhoto und einem iBook mit 14-Zoll-TFT-Display präsentierte Jobs einen komplett neugestalteten iMac mit Flachbildschirm, der schon vorab vom kanadischen TIME-Magazin enthüllt wurde.
/ Jens Ihlenfeld
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Der neue iMac kommt dabei einmal mehr in einem gewöhnungsbedürftigen Design, das diesmal mehr an eine 60er-Jahre-Lampe als an einen Computer erinnert. Für Jobs ist er das Beste, was Apple je gebaut hat und besitzt ein Design, das nach seiner Ansicht die nächsten zehn Jahre Bestand haben wird. Dabei trennt Apple Computer und Bildschirm, der wie eine Nachttischlampe an einem schwenkbaren Arm hängt. Im rundlichen Standfuß bringt Apple den eigentlichen Rechner inklusive Netzteil und optischem Laufwerk unter.

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Der Flachbildschirm bietet mit einer Diagonale von 15 Zoll eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten und entspricht von der Größe her einem 17-Zoll-CRT-Monitor.

In seinem Inneren wartet der neue iMac mit einem G4-Prozessor mit 700 bzw. 800 MHz, einer GeForce2-MX-Grafikkarte mit 32 MByte DDR-Speicher und einer Festplatte mit bis zu 60 GByte auf. Der Hauptspeicher ist bis auf ein GByte ausbaubar. Je nach Modell ist er mit CD-Brenner, Kombi-Drive (CD-RW und DVD-ROM) oder Apples SuperDrive (DVD+RW) ausgestattet.

Im Standfuß befinden sich auch zwei Firewire- und fünf USB-Ports, eine 10/100-MBit-Ethernet-Schnittstelle und ein 56K-V.90-Modem. Auch einen 18-Watt-Digitalverstärker für die Tonausgabe hat Apple integriert.

Das Spitzenmodell soll noch im Januar für 1.799,- US-Dollar inklusive 800-MHz-Prozessor, 60-GByte-Festplatte, 256 MByte RAM und Superdrive auf den Markt kommen. Eine Version mit Combo-Drive und 700-MHz-G4-Prozessor, 256 MByte RAM sowie einer 40-GByte-Festplatte soll im Februar für 1.499,- US-Dollar zu haben sein. Im März soll dann die kleinste Version des neuen iMac mit CD-Brenner und 128 MByte RAM für 1.299,- US-Dollar folgen.

Apple liefert ab sofort alle Rechner mit MacOS X 10.1.2 als Standard-Betriebssystem aus, MacOS 9.2.2 ist aber ebenfalls installiert.

Spekulationen über einen neuen Apple PDA als Nachfolger des Newton erwiesen sich einmal mehr als heiße Luft.

Update:
In Deutschland müssen Apple-Kunden etwas länger auf die neuen Rechner warten. Das Spitzenmodell soll hier zu Lande Anfang Februar für 2.551,- Euro zu haben sein. Die Version mit Combo-Drive soll Ende Februar für 2.087,- Euro folgen und die kleinste Variante dann Ende März für 1.855,- Euro in den Läden stehen.


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