Gefahr für deutsche Computer durch Terrorattacken?

Mehr unabhängige nationale Software- und Kryptoprogramme gefordert

Nach den Anschlägen des 11. Septembers befürchten Experten der Bundesregierung terroristische Angriffe durch das Internet auf Versorgungs- und Kommunikationseinrichtungen in Deutschland, berichtet das Nachrichten-Magazin der Spiegel in der neuen Ausgabe.

Artikel veröffentlicht am ,

Eine gemeinsame Studie des Außen- und Verteidigungsministeriums, die dem Spiegel vorliegt, warnt vor einer "Bedrohung für Staat und Wirtschaft" durch Cyber-Krieger. "Für Terroristen bietet das Internet geradezu perfekte Arbeitsbedingungen." Seit dem 11. September seien politisch motivierte Attacken nicht mehr auszuschließen.

Die 16-seitige Expertise beschreibt die Gefahren "gezielter Eingriffe an besonders neuralgischen Punkten" wie Telekommunikation, Strom-, Gas- und Ölversorgung. Sie könnten "gegenseitig aufschaukelnde Ausfallerscheinungen hervorrufen, die das gesellschaftliche Leben buchstäblich lahm legen".

Die Experten schlagen den Aufbau einer nationalen Sicherheitsbehörde vor, die nationale Notfallpläne erarbeiten und in Kraft setzen könnte. Deutschland müsse mehr Geld in "unabhängige nationale Software- und Kryptoprogramme" investieren, um sich effektiver gegen Angriffe übers Netz zu schützen. Das "Gefahrenpotenzial" zu missachten, schreiben die Militärs und Diplomaten, "könnte sich in zukünftigen Konflikten bitter rächen".

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hebor 08. Jan 2002

wäre es nicht sinnvoller, eine softwarespezialistentruppe aufzubauen, die bei solchen...

Doc 07. Jan 2002

Aus dem Artikel: [...]Deutschland müsse mehr Geld in "unabhängige nationale Software- und...



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