Gigabyte setzt auf ATI-Grafikchips - NVidia fliegt raus

Grafikkarten mit Rage 128 Pro, Radeon 7000E und Radeon 7500LE angekündigt

Der taiwanesische Hardware-Hersteller Gigabyte hat seine Grafikkarten mit NVidia-Chips - darunter auch eine GeForce2-Ti-200- und GeForce3-Ti-500-Karte - zu Gunsten von Grafikkarten mit ATIs Radeon-Grafikchips der 7000er-Serie aus dem Programm genommen.

Artikel veröffentlicht am ,

Gigabyte AV64S-T
Gigabyte AV64S-T
Insgesamt hat Gigabyte drei neue AGP-Grafikkarten angekündigt: Für den Low-End-Bereich die "AG32S" mit ATI Rage 128 Pro, 32 MByte und der Möglichkeit, auch digitale Flachbildschirme anzusprechen. Für den Mainstream-Bereich gedacht sind die "AV64S-T" mit Radeon-7000E-Grafikchip, 64 MByte SDRAM und TV-Ausgang sowie die leistungsfähigere "AR64S-H" mit Radeon-7500LE-Grafikchip, 64 MByte SDRAM und Zweischirm-Unterstützung (Kombination aus TV, VGA und DVI). Beim Radeon 7000E handelt es sich laut Gigabyte um einen verbesserten Radeon-7000-Chip, der Hersteller machte aber keine Angaben dazu, was das genau bedeutet. Da der AR64S-T eine Übertaktungs-Software beiliegt, kann man allerdings davon ausgehen, dass der Radeon 7000E etwas höhere Taktraten - vermutlich 183 MHz und höher - möglich macht als der Radeon 7000 mit 166 MHz Chiptakt.

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Gigabyte AV64S-H
Gigabyte AV64S-H
Weitere Grafikkarten mit ATI-Chips sollen folgen. So hatte ATI bereits im letzten Jahr angekündigt, dass Gigabyte auch Grafikkarten mit dem Radeon-8500LE-Grafikchip anbieten werde. Bisher blieb aber eine konkrete Produktankündigung aus.

Laut Gigabyte Deutschland werden die Grafikkarten mit NVidia-Chips noch weiter verkauft bis der Bestand zu Ende geht. Ab Februar werden dann die neuen Produkte mit ATI-Chips erhältlich sein. Gigabyte behält sich vor, in Zukunft auch wieder Grafikkarten mit Chips von NVidia anzubieten. Falls NVidia den taiwanesischen Hardwarehersteller wieder beliefern wird; Brancheninsider flüsterten Golem.de wiederholt zu, dass der Grafikchiphersteller bevorzugt bzw. ausschließlich Kunden beliefert, die nur auf NVidia-Chips setzen. So oder so hat ATI damit einen größeren Erfolg zu verbuchen und dem Marktführer NVidia einen Kunden abluchsen können.

Derzeit sind Gigabytes Grafikkarten im Gegensatz zu den Mainboards des Herstellers im deutschen Handel noch recht unterrepräsentiert. Kristina Mainzer von Gigabyte Deutschland erklärte auf Nachfrage von Golem.de, dass man es als Mainboard-Hersteller schwer habe, seine Grafikkarten bei Distributoren unterzubekommen. Man hofft jedoch, diesen Umstand in Zukunft ändern zu können.

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chojin 07. Jan 2002

die letzten ELSA treiber für 2000/XP (7.11.2001) waren tatsächlich nur noch detonator XP...

Loras[M_Inc] 07. Jan 2002

Ich muss spliner zustimmen! Ati hat eine sehr gute Performance, aber das Problem mit den...

PrinzValium 07. Jan 2002

Da kann ich leider nicht ganz zustimmen. Du meinst höchstwahrscheinlich "ATI ist ja wohl...

Doc 07. Jan 2002

A propos Treiber: ATI ist ja wohl der mieseste Treiber-Lieferant der Computer-Hardware...

spliner 07. Jan 2002

Da kann man nur zustimmen. Auch wenn ich aus geldgründen mir damals keine radeon...



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