IT-Dienstleister m+s meldet Insolvenz an

Insolvenzverwalter will Zerschlagung des Unternehmens verhindern

Der Vorstand der m+s Elektronik AG stellte heute Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim zuständigen Amtsgericht in Aschaffenburg. Der IT-Dienstleister zählt zu den größten Anbietern in Deutschland und belegte auf der Lündendonk-Liste in diesem Jahr Platz 2.

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Das Unternehmen, das im Geschäftsjahr 2000/2001 einen Umsatz von 668 Millionen Euro erzielte, musste dabei erstmals in seiner mehr als 25-jährigen Firmengeschichte einen Jahresfehlbetrag von 24,3 Millionen Euro ausweisen. Gründe dafür waren, so m+s, interne Defizite in Führung und Organisation des schnell gewachsenen Unternehmens sowie Turbulenzen im wirtschaftlichen Umfeld der IT-Branche, was zu einem Wechsel im Management führte. Am 18. Dezember legte die Unternehmensberatung Roland Bergern ein Sanierungskonzept für das Unternehmen vor und wies eine langfristig positive Gesamtentwicklung des Unternehmens aus.

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Am 19. Dezember teilten die Kreditversicherer der m+s Elektronik AG dem Unternehmen mit, dass diese nicht wieder in den ursprünglichen Versicherungsschutz für die Lieferanten des Unternehmens eintreten würden. Die Finanzierung der Restrukturierung soll durch die beabsichtigten Asset-Veräußerungen sichergestellt werden.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Rechtsanwalt Dr. Werner Schreiber aus der Sozietät Wellensiek Grub & Partner bestellt. Herr Dr. Schreiber kündigte an, soweit möglich die Restrukturierung des Unternehmens auf Basis der von der Unternehmensberatungsgesellschaft Roland Berger & Partner entwickelten Konzeptes weiter zu verfolgen und eine Zerschlagung des Unternehmens zu vermeiden.

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