Abo
  • Services:

Gericht: Palms Handschrifterkennung verletzt Xerox-Patent

Palms Graffiti- soll Xerox' Unistrokes-Patent verletzen

Palms Handschrifterkennung Graffiti, die in jedem PalmOS-PDA ihren Dienst verrichtet, verletzt offenbar das "Unistrokes"-Patent von Xerox. Richter Michael Telesca vom "U.S. District Court for the Western District of New York" gab Xerox im Rahmen einer entsprechenden Patentklage gegen Palm und 3Com in erster Instanz Recht.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Urteilsspruch ebnet den Weg für Schadensersatzforderungen, erklärte Xerox in einer Pressemitteilung. Das Gericht werde nun den entstandenen Schaden für die Patentrechtsverletzung und die Kosten für eine Weiternutzung der Technologie ermitteln. Wenn herauskomme, dass Palm das Unistrokes-Patent willentlich verletzt hat, könne die Schadensersatzsumme verdreifacht werden, so Xerox. Palm und 3Com sind gemeinsam und einzeln verantwortlich.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Abstatt
  2. BASF Personal Care and Nutrition GmbH, Monheim am Rhein

Sollte es keine gütliche Einigung geben, könnte die Sache für Palm also teuer werden. Von Xerox' Chefsyndikus Christina Clayton heißt es dazu: "Entweder muss Palm die Produktion seiner Handheld Organizer einstellen, oder die Technologie von Xerox lizenzieren."

Palm will unterdessen Berufung einlegen und widerspricht dem Urteil von Richter Telesca. "Wir versichern, dass die Graffiti-Handschrift-Technologie das Xerox-Patent nicht verletzt und dass Palm gewichtige Argumente hat, um seine Verteidigung zu unterstützen", so Eric Benhamou, Chairman und Chief Executive Officer von Palm. Entsprechend will man weiter vor Gericht kämpfen und sieht keine Konsequenzen für das eigene Lizenzgeschäft.

Die Klage bezüglich der Graffiti-Technologie hat Xerox bereits im April 1997 gegen das später von 3Com übernommene Unternehmen U.S. Robotics eingereicht. Das Unistrokes-Patent wurde Xerox am 21. Januar 1997 erteilt und wurde in Xerox Technologieschmiede im Palo Alto Research Center (PARC) entwickelt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 68,08€ (Bestpreis!)
  2. 254,93€
  3. (aktuell Canon EOS 200D inkl. Objektiv 18-55 mm für 444€ - Bestpreis!)
  4. 137,94€ (Ersparnis ca. 50€)

notorischer... 23. Dez 2001

Tja, wenn dieses Unistroke-Patent so ein "Kracher" ist, warum hat Xerox dann nichts...

Adrian Immler 22. Dez 2001

so ein schwachsinn ... wie kann man sowas nur patentieren wollen und dann auch noch nen...

Stefan Deyerler 21. Dez 2001

Moin. Da es sich erst um die Eingangsinstanz handelt, bleibt abzuwarten, zu welchem...


Folgen Sie uns
       


Dark Rock Pro TR4 - Test

Der Dark Rock Pro TR4 von Be quiet ist einer der wenigen Luftkühler für AMDs Threadripper-Prozessoren. Im Test schneidet er sehr gut ab, da die Leistung hoch und die Lautheit niedrig ausfällt. Bei der Montage und der RAM-Kompatibilität gibt es leichte Abzüge, dafür ist der schwarze Look einzigartig.

Dark Rock Pro TR4 - Test Video aufrufen
15 Jahre Extreme Edition: Als Intel noch AMD zuvorkommen musste
15 Jahre Extreme Edition
Als Intel noch AMD zuvorkommen musste

Seit 2003 verkauft Intel seine CPU-Topmodelle für Spieler und Enthusiasten als Extreme Edition. Wir blicken zurück auf 15 Jahre voller zweckentfremdeter Xeon-Chips, Mainboards mit Totenschädeln und extremer Prozessoren, die mit Phasenkühlung demonstriert wurden.
Von Marc Sauter

  1. Quartalszahlen Intel legt 19-Milliarden-USD-Rekord vor
  2. Ryan Shrout US-Journalist wird Chief Performance Strategist bei Intel
  3. Iris GPU Intel baut neuen und schnelleren Grafiktreiber unter Linux

Remote Code Execution: Die löchrige Webseite des TÜV Süd
Remote Code Execution
Die löchrige Webseite des TÜV Süd

Der TÜV Süd vergibt Siegel für sichere Webseiten - und tut sich gleichzeitig enorm schwer damit, seine eigene Webseite abzusichern. Jetzt fand sich dort sogar eine Remote-Code-Execution-Lücke, die der TÜV erst im zweiten Anlauf behoben hat.
Ein Bericht von Hanno Böck

  1. Websicherheit Onlineshops mit nutzlosem TÜV-Siegel

Dell Ultrasharp 49 im Test: Pervers und luxuriös
Dell Ultrasharp 49 im Test
Pervers und luxuriös

Dell bringt mit dem Ultrasharp 49 zwei QHD-Monitore in einem, quasi einen Doppelmonitor. Es könnte sein, dass wir uns im Test ein kleines bisschen in ihn verliebt haben.
Ein Test von Michael Wieczorek

  1. Magicscroll Mobiles Gerät hat rollbares Display zum Herausziehen
  2. CJG50 Samsungs 32-Zoll-Gaming-Monitor kostet 430 Euro
  3. Agon AG322QC4 Aggressiv aussehender 31,5-Zoll-Monitor kommt für 600 Euro

    •  /