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QSC unterschreibt Line-Sharing-Vertrag

Kommerzielles Angebot wird aber erst im Laufe des Jahres 2002 starten

Der DSL-Anbieter QSC hat mit der Deutschen Telekom AG den ersten Vertrag zum "Line-Sharing" abgeschlossen. Zum "Line-Sharing" wurde die Telekom in den Entscheidungen der Regulierungsbehörde vom 30. März 2001 verpflichtet, die Vorlage eines Angebotes und dessen Umsetzung wurde jedoch seitens der Telekom maßgeblich verzögert, so QSC.

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Auf Grundlage des abgeschlossenen Vertrages muss QSC nun nicht mehr eine neue so genannte Teilnehmeranschlussleitung (TAL) zum Kunden bei der Telekom bestellen, sondern kann die vorhandene Leitung mit der Telekom gemeinsam nutzen. So kann der Kunde zukünftig über seine bestehende Telefonleitung den Highspeed-Internetzugang von QSC nutzen. Dies vereinfacht den Anschluss von Kunden für QSC erheblich und reduziert erfahrungsgemäß die Kosten.

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Der Preis, den QSC dabei an die Telekom zahlen soll, wird noch in einem gesonderten Verfahren von der Regulierungsbehörde festgesetzt. Mit einem kommerziellen Betrieb mittels "Line-Sharing" ist daher erst im Laufe des Jahres 2002 zu rechnen.

"Dies ist ein wichtiger Schritt für den DSL-Wettbewerb in Deutschland, dem weitere Entscheidungen der Regulierungsbehörde folgen müssen", so Bernd Schlobohm, Vorstandsvorsitzender der QSC AG. "Vor allem bei der Preisfestsetzung für Line-Sharing sowie bei der Festsetzung von Vertragsstrafen ist eine starke Hand des Regulierers notwendig, damit tatsächlich ein echter Markt für schnelle Internetzugänge entsteht."

Bisher wird der DSL-Markt in Deutschland zu rund 97 Prozent von der Deutschen Telekom AG beherrscht, so QSC. Durch die Einführung von "Line-Sharing" werde gerade im deutschen Privatkundenmarkt der Wettbewerb durch alternative Infrastrukturen gefördert und somit eine weitere Voraussetzung für eine breitere Angebotsvielfalt geschaffen.

QSC konnte zugleich ein Vertriebsabkommen mit Vobis verkünden. Der Computerhändler wird die QSC-Produkte künftig bundesweit in seinen Filialen anbieten.



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